73. Gent - Wevelgem: Lotto-Trumpf-Ass stach nicht

Greipel kam zu spät in Schwung

Foto zu dem Text "Greipel kam zu spät in Schwung"
André Greipel beim 73. Gent - Wevelgem Foto: ROTH

28.03.2011  |  (rsn) – Bei der 73. Auflage von Gent – Wevelgem spielte Omega Pharma-Lotto erwartungsgemäß die Karte André Greipel. Doch in einem spannenden Finale stach das Trumpf-Ass des belgischen Teams nicht und musste sich mit Rang vier zufrieden geben.

„Manchmal macht man alles richtig und manchmal eben auch nicht. Leider hatte ich ein wenig Probleme, den Sprint richtig zu gestalten. Drei Mal musste ich aufhören zu treten und den Druck vom Pedal nehmen, und als ich richtig in Schwung kam, war der Sprint auch schon vorbei“, schilderte Greipel auf seiner Website die entscheidenden Meter und bilanzierte: „Wenn man nach der Ziellinie noch an allen vorbeirollt, überwiegt im Nachhinein die Enttäuschung.“

Dabei hatten nach der letzten Überquerung des Kemmelbergs Greipels Teamkollegen alles dafür getan, ihren Kapitän in eine optimale Ausgangssituation für den Sprint zu fahren. Marcel Sieberg und sogar Philippe Gilbert machten in der Favoritengruppe mächtig Tempo, um vier Ausreißer wieder einzufangen – unter ihnen der Slowake Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) und der Franzose Sylvain Chavanel (Quick Step) -, die sich am Monteberg 35 Kilometer vor dem Ziel auf und davon gemacht hatten.

Das Spitzenquartett wehrte sich nach Kräften und wurde nach einer packenden Jagd auf dem letzten Kilometer gestellt, der Brite Ian Stannard sogar erst 300 Meter vor dem Ziel. Greipel konnte davon allerdings nicht profitieren.

„Die Mannschaft hat heute einen tollen Job gemacht, wofür ich hier nochmals danke sagen möchte“, lobte der 28-Jährige sein Team, das ab Dienstag bei den Drei Tagen von De Panne bereits wieder im Einsatz ist. Bei dem Vorbereitungsrennen auf die Flandern-Rundfahrt am 3. April werden sich dem Hürther einige Chancen bieten, erfolgreicher als am Sonntag abzuschneiden.

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