Einspruch gegen Urteil des Spanischen Verbandes

Fall Contador: Auch die WADA zieht vor den CAS

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Alberto Contador (Saxo Bank-SunGard) Foto: ROTH

30.03.2011  |  (rsn) - Nach dem Radsport-Weltverband UCI hat nun auch die Welt-Anti-Dopingagentur WADA vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen den Freispruch von Alberto Contador durch den Spanischen Radsportverband RFEC eingelegt. Das teilte die WADA am Mittwoch mit.

Im Gegensatz zum Fall von Contadors Landsmann Alejandro Valverde, in dem beide Organisationen gemeinsam Einspruch erhoben hatten, handelt es sich diesmal aber um separate Klagen. Mit einem Urteil des CAS wird erst in Monaten gerechnet. Bis dahin wird Contador weiter Rennen fahren können. Der 28 Jahre alte Madrilene plant seine Teilnahme am Giro’Italia und an der Tour de France.

Über die lange Dauer des Verfahrens hatten sich zuletzt die Organisatoren dieser beiden größten Rundfahrten des internationalen Rennkalenders beschwert. "Die Sportjustiz ist langsamer, als wir gehofft hatten“, klagte Giro-Chef Angelo Zomegnan gegenüber Tuttobiciweb.

Und auch Christian Prudhomme zeigte sich ungeduldig. "Was uns betrifft, so sollte unter diese Affäre ein Schlussstrich gezogen und eine endgültige Entscheidung getroffen werden", sagte der Tour-Chef vergangene Woche der L’Equipe. „Der CAS ist die höchste Gerichtsbarkeit des Sports. Wir wollen nicht eine Antwort, sondern DIE Antwort – wir haben schon zu lange gewartet."

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