Eschborn-Frankfurt: Späte Attacke ohne Erfolg

Belka: "Alles probiert, was möglich war"

Foto zu dem Text "Belka:
Mathias Belka (Raiko Argon 18) Foto: ROTH

03.05.2011  |  (rsn) – Gut zehn Kilometer vor dem Ziel bot sich bei Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt ein unerwartetes Bild. Mathias Belka vom kleinen deutschen Continental-Team Raiko Argon 18 lag an der Spitze des Rennens. Der Vorsprung auf dem Rundkurs in Frankfurt war nicht groß, der Ausritt schnell wieder beendet. Aber dennoch gelang dem 24-Jährigen ein Achtungserfolg für sich und seinen neu gegründeten Rennstall.

„Als es auf die Zielrunden ging, war ich schon ziemlich platt. Deshalb investierte ich noch einmal all meine Kraft in eine Attacke zwei Runden vor Schluss, da ich wusste, dass ich nicht mehr die Beine für ein gutes Finale haben würde“, sagte Belka zu Radsport News.

Der Cottbuser war mit dem Ziel ins Rennen gegangen, in einer frühen Ausreißergruppe mitzumischen. „Kurz vor dem Feldberg hatte ich es endlich geschafft, mit sechs weiteren Fahrern ein Loch zum Feld zu reißen“, so Belka. Allerdings wurde das Tempo im Peloton sofort forciert, so dass die Gruppe noch vor Beginn der längsten Steigung des Tages wieder gestellt war.

„Am Ende des Tages war ich aber, obwohl es zu keiner vorderen Platzierung gereicht hatte, mit mir zufrieden, da ich bis zum letzten gekämpft und alles probiert hatte, was möglich war“, bilanzierte Belka, der als bester Fahrer seines Teams vor der Alten Oper Rang 56 belegte.

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