Teamkollege van Mechelen lag im künstlichen Koma

Hovelynck: "Weylandt hat mir 2009 das Leben gerettet"

Foto zu dem Text "Hovelynck:
Wouter Weylandt † (1984 - 2011) Foto: ROTH

10.05.2011  |  (rsn) - Nach dem Tod von Wouter Weylandt hat dessen Freund und Trainingskollege Kurt Hovelynck (Donckers Koffie) mit dem Gedanken gespielt, seine Karriere zu beenden.

Hovelynck, der 2009 und 2010 gemeinsam mit Weylandt bei QuickStep fuhr, wäre bei einem Trainingsunfall vor zwei Jahren beinahe selbst gestorben. Weylandt, der mit seinem Landsmann unterwegs war, hatte Hovelynck dabei mit ersten Rettungsmaßnahmen und konkreten Informationen für den Notdienst vor dem Schlimmsten bewahrt.

"Er hat mir das Leben gerettet. Es tut mir so leid, dass ich nicht für ihn da sein konnte", so Hovelynck, der damals nach seinem Sturz im Koma lag.

Neben dem Tod seines Freundes musste der 29-Jährige am Montag noch einen weiteren herben Schlag hinnehmen. Sein belgischer Teamkollege Matthias van Mechelen stürzte schwer, zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste vorübergehend in ein künstliches Koma versetzt werden. Mittlerweile atmet van Mechelen aber wieder selbstständig. "Das ist alles zu viel", so Hovelynck, der am Montag seine Karriere beenden wollte. Einen Tag danach sah er die Sache dann wieder anders. "Ich habe eine Nacht drüber geschlafen und meine Meinung geändert", sagte Hovelynck.

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