Cavendish nach 1. Sprintetappe kämpferisch

"Wer mich abschreibt, ist ein Dummkopf"

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Mark Cavendish (HTC-Highroad) | Foto: ROTH

05.07.2011  |  (rsn) – Fast schon traditionell kommt Mark Cavendish (HTC-Highroad) bei der Tour de France nur schwer in Fahrt. So auch in diesem Jahr. Beim ersten Sprintfinale belegte der Brite auf der 3. Etappe nur Platz fünf. Diese Platzierung war zwar auch eine Folge des Sturzes des Franzosen Samuel Dumoulin (Cofidis). „Ich hatte aber auch eine schlechte Position“, gab Cavendish auch ein eigenes Versäumnis zu.

Der Brite versuchte auf den letzten Metern vergeblich, das durch den Sturz entstandene Loch zur Garmin-Mannschaft noch zu schließen. „Ich dachte immer noch, dass ich gewinnen könnte“, so der Highroad-Sprinter. Doch letztlich war der Weg an die Spitze zu weit. „Außerdem fuhr Feillu etwas wild, ich hatte Angst zu stürzen und nahm etwas raus“, so der 26-Jährige.

In der Vergangenheit hat Cavendish schon mehrfach bewiesen, wozu er auch nach einem Stotterstart bei der Tour in der Lage ist: 15 Etappensiege in drei Jahren sind ein absoluter Top-Wert.

„Jetzt sagen die Leute vielleicht, dass ich keine Chance mehr auf Grün habe oder nicht in der Form der Vorjahre bin. Wer mich aber nicht mehr auf der Rechnung hat, der ist ein Dummkopf“, fand der Brite gewohnt klare Worte.

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