Franzose zum zweiten Mal als Ausreißer unterwegs

Roy: Rote Startnummer als kleiner Trostpreis

Foto zu dem Text "Roy: Rote Startnummer als kleiner Trostpreis"
Jeremy Roy (Fdjeux) Foto: ROTH

05.07.2011  |  (rsn) – Erst drei Etappen – nimmt man das Mannschaftszeitfahren einmal aus – sind bei der 98.Tour de France absolviert. Schon gleich zwei Mal zeigte sich der Franzose Jeremy Roy (FDJ) in der Ausreißergruppe des Tages. Nach seiner vergeblichen  Flucht zum Tour-Auftakt am Samstag zählte der 28-Jährige auch am Dienstag wieder zu den fünf Ausreißern, die das vierte Teilstück durch die Bretagne bis kurz vor dem Ziel prägten.

„Die Chance auf einen Erfolg war nicht groß. Aber es haben am Ende auch nur vier Kilometer gefehlt“, sagte Roy nach dem Rennen.

Im März bei Paris-Nizza hatte er etwas mehr Glück gehabt. Da schaffte es seine Ausreißergruppe bis ins Ziel der 1. Etappe. Im Finale musste sich Roy allerdings dem Belgier Thomas de Gendt (Vacansoleil-DCM) geschlagen geben. Immerhin reichte es aber noch zu Rang zwei, während er heute 130 Plätze weiter hinten landete.

Die Hoffnung auf einen Ausreißercoup hat der FDJ-Profi aber noch nicht aufgegeben. „Irgendwann klappt es vielleicht einmal“, ließ der Allrounder durchblicken, dass die heutige nicht seine letzte Attacke bei der diesjährigen Tour gewesen sein muss.

Immerhin blieb Roy ein Trostpreis. Er wurde als kämpferischster Fahrer der Etappe ausgezeichnet und wird morgen die Rote Startnummer tragen.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine