"Es hat Spaß gemacht"

Voeckler: Das Gelbe Trikot in der Attacke

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Thomas Voeckler (Europcar) auf der 10. Etappe der Tour de France | Foto: ROTH

12.07.2011  |  (rsn) – Auch das Gelbe Trikot auf seinen Schultern hielt Thomas Voeckler nicht davon ab, auf der 10. Tour-Etappe seinen Offensivdrang auszuleben. Dem Europcar-Kapitän schien auf den letzten 15 Kilometern die bloße Verteidigung des Maillot Jaune nicht zu genügen.

„Es gibt keinen Grund, an allen Traditionen festzuhalten“, sagte Voeckler, der darauf anspielte, dass es eben viele seiner Kollegen im Gelben Trikot dabei belassen, ihre Führungsposition nur zu behaupten.

So wählte der Franzose mal wieder die Option Angriff. Zunächst holte er sich am letzten Anstieg des Tages einen Punkt in der Bergwertung, was ihn bis auf fünf Punkte an den führenden Johnny Hoogerland (Vacansoleil-DCM) heranbrachte. Auch in der anschließenden Spitzengruppe um Philippe Gilbert (Omega Pharma-Lotto) und Tony Martin (HTC-Highroad) war der 32-Jährige dabei. Das Ziel war wohl weniger, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auszubauen, als sich einen weiteren Traum zu erfüllen: einen Etappensieg im Gelben Trikot.

„Am Ende der Etappe war ich vorne dabei, weil ich so gefahren bin, wie ich es immer mache. Ich habe ein aggressives Temperament, und so fahre ich auch“, erklärte Voeckler nach dem Rennen.

Doch auch ohne den Etappensieg war es für den Elässer ein gelungener Tag. „Es hat großen Spaß gemacht, heute das Gelbe Trikot zu tragen“, sagte Vockler. Zumindest morgen wird er sich wieder in Gelb freuen dürfen.

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