Letzter Tag im Bergtrikot?

Hoogerland: "Ich will heute nur durchkommen"

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Die lädierten Beine von Johnny Hoogerland (Vacansoleil-DCM) | Foto: ROTH

14.07.2011  |  (rsn) – Johnny Hoogerland (Vacansoleil) kämpft sich seit seinem furchtbaren Sturz am Sonntag durch die 98. Tour de France. Der Niederländer war auf der 9. Etappe ebenso wie der Spanier Juan Antonio Flecha (Sky) von einem TV-Wagen regelrecht abgeschossen worden und in hohem Bogen in einen Stacheldrahtzaun geflogen.

Dabei hatte sich der 28-Jährige zahlreiche Riss- und Schnittwunden an den Beinen und zugezogen, die mit insgesamt 33 Stichen genäht werden mussten. Wie durch ein Wunder war nichts Schlimmeres passiert, beide Profis konnten ihre Fahrt fortsetzen und das Rennen beenden.

Hoogerland holte sich an jenem verhängnisvollen Tag sogar das Gepunktete Bergtrikot vom US-Amerikaner Tejay Van Garderen (HTC-Highroad) zurück und verteidigte es nach dem Ruhetag auf den folgenden beiden Etappen. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Franzosen Thomas Voeckler (Europcar) führt er vor der heutigen ersten Pyrenäenetappe, auf der gleich 70 Kletterpunkte vergeben werden, die Sonderwertung an.

Der nach wie vor bandagierte Hoogerland verschwendet derzeit aber keinen Gedanken an die Bergwertung. „Für mich geht es heute nur darum durchzukommen“, erklärte er am Morgen vor dem Etappenstart in Cugnaux.

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