Vorschau 60. Sarthe-Rundfahrt

Schlagen die Franzosen wieder zu?

Foto zu dem Text "Schlagen die Franzosen wieder zu?"
Die Trikots der 59. Sarthe-Rundfahrt: Daniele Bennati (bester Sprinter), Anthony Roux (Gesamtsieger), Simon Geschke (Bergtrikot) | Foto: ROTH

03.04.2012  |  (rsn) – Mit der Sarthe-Rundfahrt (Kat. 2.1) steht am Dienstag ein weiteres Mehretappenrennen zur Vorbereitung auf die Ardennen-Klassiker und die anstehenden großen Rundfahrten an. Die viertägige Rundfahrt durch den französischen Westen ist zwar nicht so anspruchsvoll wie die zeitgleich stattfindende Baskenland-Rundfahrt, dennoch haben sich mehrere Asse, darunter Andy Schleck (RadioShack-Nissan) und Denis Mentschow (Katusha), dazu entschieden, die Rundfahrt anderen Rennen vorzuziehen. Insgesamt stehen 18 Mannschaften am Start, darunter acht aus der World-Tour.

Die Strecke: Der Auftakt der 60. Sarthe-Rundfahrt wird zur Angelegenheit der Sprinter, da auf dem mit 193 Kilometer längsten Teilstück keine großen topografischen Schwierigkeiten warten. Auch am Vormittag des zweiten Tages werden auf der 88 Kilometer kurzen Halbetappe die schnellen Männer zum Zug kommen. Veränderungen im Gesamtklassement sind am Nachmittag im 6,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Angers zu erwarten.

Anspruchsvoll wird das vierte Teilstück, bei dem im Finale mehrmals der drei Kilometer lange und bis zu 12 Prozent steile Mont des Avaloirs wartet, wo wie im Vorjahr entscheidende Zeitabständen enstehen könnten. Die Schlussetappe nach Sablé-sur-Sarthe wird wahrscheinlich wieder eine Ankunft einer großen Gruppe bieten.

Die Favoriten: Drei der vergangenen vier Austragungen wurden von Franzosen gewonnen. Auch diesmal zählen die einheimischen Fahrer wieder zu den Favoriten, auch wenn Vorjahressieger Anthony Roux (FDJ) diesmal nicht am Start steht. Seine Nachfolge antreten könnten der Sieger von 2008, Thomas Voeckler, Pierre Rolland (beide Europcar), Alexandre Geniez (Argos-Shimano), Pierrick Fedrigo (FDJ-BigMat) und David Le Lay (Saur-Sojasun), der das Rennen 2009 gewann.

Aber auch die beiden US-Amerikaner David Zabriskie und Andrew Talansky (beide Garmin-Barracuda), die Russen Denis Mentschow (Katusha) und Vladimir Karpets (Movistar), dessen spanischen Teamkollegen Ruben Plaza, den Schweizer Martin Elmiger (Ag2r), sowie Patrick Gretsch (Argos-Shimano) als starken Zeitfahrer muss man auf der Rechnung haben.

Bei den Sprintankünften werden sich die Franzosen Nacer Bouhanni (FDJ-BigMat), Jimmy Casper (Ag2r), Samuel Dumoulin (Cofidis), Fabian Bacquet (Auber 93), der Spanier Francisco Ventoso (Movistar), der Slowene Jure Kocjan (Team Type 1), der Italiener Sacha Modolo (Colnago - CSF Inox), der Argentinier Juan José Haedo (Saxo Bank), der Niederländer Michel Kreder (Garmin-Barracuda), der Belgier Steven Caethoven (AccentJobs) und der Russe Denis Galimzyanov (Katusha) messen.

Die Etappen:
Dienstag, 3. April : 1. Etappe, Saint-Gilles-Croix-de-Vie - Riaillé, 193 km Mittwoch, 4. April: 2. Etappe, Riaillé - Angers, 88 km
Mittwoch, 4. April: 3. Etappe, Angers - Angers (EZF), 6,8 km
Donnerstag, 5. April: 4. Etappe, Angers - Pré-en-Pail, 181 km
Freitag, 6. April: 5. Etappe, Abbaye de l'Epau (Le Mans) - Sablé-sur-Sarthe, 167 km

Die Teams: FDJ, Ag2r, Katusha, Movistar, GreenEdge, Saxo Bank, Radioshack, Garmin-Barracuda, Argos-Shimano, Europcar, Cofidis, Saur Sojasun, Bretagne Schuller, Colnago CSF Inox, Team Type 1, AccentJobs, Auber, Veranda Rideau

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