Scharping fordert Aufarbeitung des "verseuchten Jahrzehnts"

Fall Armstrong: BDR begrüßt Entscheidung der UCI

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Rudolf Scharping auf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) | Foto: ROTH

22.10.2012  |  Düsseldorf (dapd) - Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat die Entscheidung des Radsport-Weltverbandes UCI über eine lebenslange Sperre gegen Lance Armstrong und die Aberkennung aller Erfolge des Texaners wegen langjährigen Dopings begrüßt.

"Die Entscheidung der UCI ist nach der Beweislast nur konsequent. Entscheidend ist, dass ein 'verseuchtes Jahrzehnt' aufgearbeitet und endlich abgeschlossen wird", sagte BDR-Präsident Rudolf Scharping, der sich bereits vor Wochen gegen eine Generalamnestie und gegen das Nachrücken der Nächstplatzierten im Tour-Klassement ausgesprochen hatte.

Die UCI hatte am Montag die Sanktionen der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA gegen Armstrong ratifiziert. Ob Armstrongs sieben Siege bei der Tour de France neu vergeben werden und inwieweit er seine Preisgelder zurückzahlen muss, soll in einer Sitzung des Management Komitees der UCI am Freitag erörtert werden.

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