Pressestimmen zur Entscheidung der UCI

"Die Armstrong-Story: Zerrbild einer Legende"

Foto zu dem Text "
Lance Armstrong | Foto: ROTH

23.10.2012  |  (dapd) - Die Entscheidung des Radsport-Weltverbandes UCI, dem siebenfachen Tour-Sieger lebenslang zu sperren und ihm alle seine Erfolge seit dem August 1998 abzuerkennen, hat die internationale Presse reichlich kommentiert. Ein Überblick:

The Washington Post (USA): "Lance Armstrong wurde aus dem Sport verstoßen, der ihn von einem Niemand zu einem Jemand gemacht hat."

USA Today: "Nach Jahren des Leugnens fällt auch Armstrongs letzter Verteidigungswall."

Houston Chronicle (USA): "Es gab einen Armstrong, der auf dem Mond war und einen anderen, der wundervollen Jazz machte. Aber was ist mit Lance Armstrong, dem siebenmaligen Tour-Gewinner? Den hat es nie gegeben."

El Pais (Spanien): "Wie soll man mit der Geschichte umgehen? Als in Südafrika die Apartheid endete, war der einzig richtige Weg die Einrichtung der Kommission für Wahrheit und Versöhnung. Auch für die UCI und ihren Präsidenten Pat McQuaid galt jetzt nur noch: auspacken, egal um welchen Preis."

As (Spanien): "Zeit für einen Neuanfang"

La Gazzetta dello Sport (Italien): "Die Armstrong-Story: Zerrbild einer Legende"

Le Parisien (Frankreich): "Muss Lance Armstrong jetzt vor Gericht?"

 

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