Nach dem CAS-Urteil pro Katusha

ASO vergibt nur drei Wildcards für die Tour de France

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Tour-Chef Christian Prudhomme | Foto: ROTH

19.02.2013  |  (rsn) - Die ASO, Veranstalterin der Tour de France, hat auf die Aufstockung der Zahl der WorldTour-Teams von 18 auf 19 reagiert und wird für die 100. Austragung der Frankreich-Rundfahrt nur drei statt wie bisher vier Wildcards vergeben. Dies teilte Tour-Chef Christian Prudhomme am Dienstag mit.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am Freitag einem Einspruch des russischen Katusha-Teams gegen die Entscheidung des Radsportweltverbandes UCI stattgegeben und dem Rennstall dadurch doch noch die WorldTour-Lizenz gesichert. Die UCI hatte daraufhin angekündigt, die Zahl der WorldTour-Teams für diese Saison ausnahmsweise auf 19 aufzustocken.

Da Katusha bei der Wildcard-Vergabe für das Critérium du Dauphiné und Paris-Nizza leer ausgegangen war, nun aber wieder automatisches Startrecht besitzt, wird bei diesen beiden Rennen das Starterfeld von 22 auf 23 Mannschaften erhöht.

Bei der Tour de France wird das allerdings nicht der Fall sein. Somit wird der Kampf um die begehrten Wildcards noch härter. Beste Aussichten haben dabei die drei französischen Zweitdivisionäre Europcar, Cofidis und Sojasun. Für Bretagne-Seche, den vierten französischen Continental-Rennstall, sowie für das deutsche NetApp-Endura-Team und die Schweizer IAM Cycling-Formation dürfte es hingegen schwer werden, eines der begehrten Tour-Tickets zu bekommen.

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