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29.09.2014 | (rsn) – Fabian Cancellara jagt weiter seinem ersten Weltmeistertitel auf der Straße hinterher. Der Schweizer, als einer der Gold-Kandidaten in das 254,8 Kilometer lange Straßenrennen von Ponferrada gegangen, wurde am Sonntagnachmittag, von Krämpfen geplagt, nur Elfter. „Leider hat es nicht gereicht. Ich überlege noch immer, was ich falsch gemacht habe, aber so einfach ist das nicht“, twitterte Cancellara. „Ich habe mein Maximum gegeben und muss damit leben und es akzeptieren.“
Der 33-Jährige hatte sich bei den Welt-Titelkämpfen ganz auf das Straßenrennen konzentriert und das Einzelzeitfahren ausgelassen. Allerdings durfte das Schweizer Team auf Grund der schlechten Platzierung in der Weltrangliste nur mit drei Fahrern antreten, neben Cancellara waren das Michael Albasini und Danilo Wyss. Der 33 Jahre alte Albasini zeigte eine engagierte Vorstellung und war in der Ausreißergruppe dabei, die sich in der zweiten Hälfte des Rennens gebildet hatte.
Nachdem er abgehängt worden war, versuchte Albasini noch, seinen Kapitän bei der Jagd nach den Ausreißern zu unterstützen, aber Cancellara, der schon im frühen Rennstadium zwei Defekte zu beklagen hatte, wurde im entscheidenden letzten Anstieg von Krämpfen geplagt und konnte die Attacken der Konkurrenten nicht mitgehen. Das Ziel erreichte der viermalige Zeitfahrweltmeister in der zweiten verfolgergruppe um John Degenkolb.
„Am Ende war ich schon frustriert und enttäuscht. Aber hinzufallen bedeutet wieder aufzustehen und kommendes Jahr zurückzuschlagen“, blickte Cancellara, dessen beste WM-Platzierung in einem WM-Straßenrennen damit Rang vier 2011 in Kopenhagen bleibt, auf Richmond 2015 voraus.
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