Neues Buch stützt offizielles Ergebnis

Fall Pantani: „Keine Beweise für Mord-Theorie"

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Marco Pantani (1970 - 2004) | Foto: Cor Vos

01.12.2014  |  (rsn) – Um den Tod von Marco Pantani ranken sich zahlreiche, dem offiziellen Untersuchungsergebnis widersprechende (Verschwörungs)-Theorien. Der italienische Giro- und Toursieger, der am Valentinstag 2004 in einem Hotel in Rimini an einer Überdosis Kokain starb, sei gewaltsam zu Tode gekommen, wird dabei immer wieder behauptet.

Vor allem Pantanis Familie will nicht an Suizid glauben und sucht seit Jahren mit Hilfe von Privatdetektiven nach Indizien, wonach der Sohn gezwungen worden sei, eine tödliche Dosis an Kokain einzunehmen. Auch italienische Medien wie die Gazzetta dello Sport spekulieren mittlerweile in zahlreichen Artikeln über solche Theorien, vor allem, seitdem die Staatsanwaltschaft Rimini im Sommer den Fall Pantani wieder aufgerollt hat. Weil neue Hinweise aufgetaucht seien, werde nun wegen Verdachts auf Totschlag ermittelt, hieß es.

Gegen diese Theorien wendet sich nun Andrea Rossini. In seinem Buch mit dem Titel „Delitto Pantani: Ultimo Kilometro (Segreti e bugie)“ – „Der Fall Pantani: Der letzte Kilometer (Geheimnisse und Lügen)" kommt der italienische Journalist zu dem Schluss, dass bei Pantanis Tod keine Fremdeinwirkung im Spiel gewesen sei.

„Ich denke, die Hypothese, dass er gezwungen worden ist, Kokain zu sich zu nehmen, ist nicht glaubwürdig“, sagte Rossini zu cyclingnews.com. „Die Wahrheit ist, dass es keinen wirklichen Beweis dafür gibt, dass er ermordet wurde."

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