Platz fünf im WM-Teamzeitfahren

Giant-Alpecin: Die gute Vorbereitung zahlte sich aus

Foto zu dem Text "Giant-Alpecin: Die gute Vorbereitung zahlte sich aus"
Giant-Alpecin im WM-Teamzeitfahren von Richmond | Foto: Cor Vos

21.09.2015  |  (rsn) – Auch wenn es zu keiner Medaille langte, so zählte das deutsche Giant-Alpecin-Team zum Auftakt der Straßen-WM in Richmond zu den Gewinnern des Tages. Im 38,8 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren langte es für Tom Dumoulin, Tobias Ludvigsson, Chad Haga, Ramon Sinkeldam, Georg Preidler, Nikias Arndt zum fünften Platz, 1:04 Minuten hinter dem siegreichen Titelverteidigern von BMC.

Damit war nicht nur das bisher beste Ergebnis bei Welttitelkämpfen, sondern auch in dieser Saison perfekt. Kurzzeitig konnten Dumoulin & Co. sogar auf den Hot Seats Platz nehmen, den Stühlen, die den Spitzenreitern vorbehalten sind. Von dort wurden sie aber schnell wieder verdrängt, und zwar von Orica-GreenEdge, dem Vorjahreszweiten, dem diesmal aber letztlich nur Rang vier blieb, gerade mal zehn Sekunden vor Giant-Alpecin.

„Tolles Teamwork, ich bin sehr stolz auf dieses großartige Rennen und ein unglaubliches Resultat“, strahlte Coach Arne Visbeek, der den Ausgang des Teamzeitfahrens als Belohnung für eine kollektive Anstrengung nahm. „Die gute Vorbereitung durch die Experten und den ‚Staff‘ hat sich ausgezahlt. Wir haben unsere bisherigen Teamzeitfahren ausgewertet und auch eine Menge vom letzten Jahr (WM-Zeitfahren von Ponferrada) gelernt. Wir haben einen guten Plan über unsere Ablösungen gemacht, den wir auch sehr gut umgesetzt haben“, fügte der Niederländer an.

Wichtigster Mann war erwartungsgemäß Tom Dumoulin, der sein auf den letzten Metern auf vier Mann geschrumpftes Team ins Ziel führte und zuvor immer wieder für Tempo gesorgt hatte. Vor der Schlusssteigung an der Governor Street war Giant-Alpecin allerdings noch zu fünft, ehe Sprinter Ramon Sinkeldam nach einer letzten Kraftanstrengung reißen lassen musste. „Ramon ist noch eine tolle Ablösung gefahren und die Kletterer haben es vollendet. Das war eine sehr gute Vorstellung von allen“, lobte Visbeek das im Vergleich zum vergangenen Jahr nur auf einer Position veränderte Aufgebot: Sinkeldam hatte Marcel Kittel ersetzt.

Und auch die Fahrer selbst waren mit ihren Leistungen zufrieden. „Fünfter. Stolz darauf, wie wir heute gefahren sind“, twitterte Kapitän Dumoulin, und Preidler fügte ebenfalls auf der Twitterseite seines Teams an: „Ich bin stolz darauf, Teil dieser Zeitfahrmannschaft zu sein. Und auch darauf, dass ich der vierte Mann war, der die Linie erreichte“, so der 25-Jährige, bei dem die Zeit gestoppt wurde.

Mehr Informationen zu diesem Thema

26.10.2015Kollegen nennen Sagans Gold-Fahrt spektakulärsten Moment 2015

(rsn) – Peter Sagans Solofahrt ins Regenbogentrikot bei der Straßen-WM in Richmond war nicht nur für viele Fans der spektakulärste Moment der Saison 2015. Auch mehrere seiner Konkurrenten nannten

03.10.2015Deutsches Saisonfinale mit zehn heimischen Teams

(rsn) - Die vier WorldTour-Teams Lotto Soudal, Giant-Alpecin, LottoNL-Jumbo und Etixx-Quick-Step) führen beim 10. Münsterland Giro die Liste der 18 teilnehmenden Mannschaften an. Zu den sechs Zweitd

02.10.2015Martin: Der Sattel entschied nicht über Sieg oder Niederlage

(rsn) - Tony Martin sucht keine Entschuldigungen für sein enttäuschendes Abschneiden im Zeitfahren der Straßen-WM. Statt als Top-Favorit Gold zu holen, war der Eschborner zum ersten Mal seit 2008 o

28.09.2015Richmond feiert überschwänglich verdiente Weltmeister

(rsn) - Die Weltmeisterschaften haben in Richmond Spuren hinterlassen und werden das Bild der Stadt noch einige Zeit prägen. Nicht nur, weil die entspannten Südstaatler keine Eile haben, die Absperr

28.09.2015Kwiatkowski: „Es war zu schnell für mich"

(rsn) – Nach der missglückten Mission Titelverteidigung überwog bei Michal Kwiatkowski die Enttäuschung. Der 25-jährige Pole, der sich im letzten Jahr im nordspanischen Ponferrada das begehrte R

28.09.2015US-Boys zwar ohne Medaille, aber mit großer Show

(rsn) – Auch ohne ausgemachten Mit-Favoriten ließen die US-Amerikaner bei der Heim-WM in Richmond nichts unversucht, um im Straßenrennen der Männer an eine der begehrten Medaillen heranzukommen.

28.09.2015Valverde mit Platz fünf in Richmond zufrieden

(rsn) - In den vergangenen zwölf Jahren war Alejandro Valverde einer der erfolgreichsten Teilnehmer und für das spanische Team meist eine Bank. Seit 2003 sammelte er zwei Silber- und vier Bronzemeda

28.09.2015Degenkolb: „Ich habe die Nerven verloren"

(rsn) – Auch im 49. Jahr nach Rudi Altigs WM-Titel gingen die Deutschen im Kampf um das Regenbogentrikot leer aus. Kapitän John Degenkolb rollte nach 261,4 Kilometern beim überragend herausgefahre

28.09.2015Im Augenblick des Sieges sorgt sich Sagan um Europa

(rsn) - Diese Seite kannten wir von Peter Sagan noch nicht! Eine Seite, die uns mit Hochachtung auf den frischgebackenen Weltmeister blicken lässt!Der Peter Sagan, der sich als Selbstdarsteller wie e

28.09.2015Perfektes Teamwork, aber Oranje geht im WM-Straßenrennen leer aus

(rsn) – Kein Zweifel: Das niederländische Team war am Sonntag im WM-Straßenrennen von Richmond das aktivste von allen, fuhr meistens mit fünf, sechs Mann an der Spitze des Feldes, um nicht nur di

28.09.2015Haller konnte Katusha nicht zeigen, dass er es drauf hat

(rsn) – Platz 26 im WM-Straßenrennen von Richmond war nicht das, was sich Marco Haller vorgestellt hatte. Der 24 jahre alte Österreicher war mit großen Ambitionen angetreten, nachdem er sich sech

28.09.2015Navardauskas: „WM-Bronze mehr wert als der Tour-Etappensieg"

(rsn) – Ramunas Navardauskas hat als Dritter des Straßenrennens von Richmond (USA) nicht nur viele Beobachter überrascht, sondern dem erst 1991 unabhängigen Litauen die erste Medaille bei einer S

Weitere Radsportnachrichten

02.11.2026Nach 15 Jahren: Wegelius verlässt EF Education

(rsn) -Weitere Personalrochade bei EF Education – EasyPost: Der langjährige Sportdirektor Charles Wegelius verlässt das US-Team und schließt sich wohl der Schweizer Equipe Tudor ab der kommend

02.11.2026Lidl – Trek Future Racing gibt Aufgebot für 2027 bekannt

(rsn) – Lidl – Trek Future Racing, der U23-„Unterbau“ des deutschen WorldTour-Teams, hat sein Aufgebot für die kommende Saison bekanntgegeben. Unter den 16 Fahrern für 2027 sind elf Natio

02.11.2026Teutenberg wechselt zu Rembe – rad-net

Lea Lin Teutenberg wechselt nach zwei Jahren beim Team Lotto – Intermarché zur deutschen Equipe Rembe – rad-net. Nach neun Jahren als Profi auf WorldTour- oder ProTour-Level geht die 27-Jährig

02.11.2026Berrade wechselt zu XDS - Astana

(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr

02.11.2026Offiziell: Finn steigt ins Red-Bull-WorldTour-Team auf

(rsn) – Nach drei Jahren beim Team Grenke – Auto Eder und bei den Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies steigt Lorenzo Finn ab der kommenden Saison ins WorldTour-Team auf. Dieser Schritt des 19

01.11.2026Seixas 2027 zum Giro? “Derzeit ist alles möglich“

(rsn) – Nachdem er bei seiner Grand-Tour-Premiere als Vierter der Frankreich-Rundfahrt nur knapp das Podium verpasst hat, ruhen auf Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) noch mehr Hoffnungen, dass er

01.11.2026Thibau macht am Koppenberg das “Nys-Dutzend“ voll

(rsn) – Thibau Nys (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat zum Auftakt zur X2O Badkamer Trofee seinen Titel beim Koppenbergcross verteidigt. Der Belgier war in Oudenaarde nach einem spannenden Duell

01.11.2026Souveräne Vorstellung: Brand gewinnt langen Koppenbergcross

(rsn) – Lucinda Brand (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat in Oudenaarde den Auftakt zur X2O Badkamer Trofee gewonnen. Die Niederländerin war beim Koppenbergcross nach 53:29 Minuten 53 Sekunden

01.11.2026Keine Chance auf Giro-Wildcard: Bardiani vor dem Aus

(rsn) – Der Zweitdivisionär Bardiani – CSF 7 Saber gehört zu den Traditionsteams im Profi-Peloton. Die kommenden Saison könnte aber die letzte des seit 1982 bestehenden Rennstalls sein, wie GrÃ

01.11.2026Denk: “Aus Remco den besten Evenepoel aller Zeiten gemacht“

(rsn) – Nach Sportchef Zak Dempster hat sich nun auch Manager Ralph Denk begeistert über die Saison 2026 gezeigt. “Wir standen bei jeder Grand Tour mit verschiedenen Fahrern auf dem Podium. Von v

01.11.2026Pogacar-Manager kündigt neues Radsport-Projekt an

(rsn) - In wenigen Worten auf den Punkt gebracht, deshalb aber nicht weniger interessant: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Nachrichten aus der Welt des R

31.10.2026Fahrerinnen äußern Bedenken bei Sicherheit und Finanzen

(rsn) – Die Organisation Cyclist Alliance hat ihren Bericht zu Situation im Frauen-Peloton veröffentlicht. In der Studie, deren 43-seitiger Bericht auf einer Umfrage von 127 Profi-Fahrerinnen auf

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine