Doyen des deutschen Rad-Journalismus starb mit 90

Trauer um Helmer Boelsen

Von Joachim Logisch

Foto zu dem Text "Trauer um Helmer Boelsen"
Helmer Boelsen starb am 30. September 2015 im Alter von 90 Jahren. | Foto: Hennes Roth

02.10.2015  |  (rsn) - Der Radsport trauert um Helmer Boelsen! Der beliebte und anerkannte Sportjournalist und Buchautor ist am Mittwoch im Alter von 90 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben.

Mit dem Neu-Isenburger verliert der Radsport einen seiner kompetentesten und verständnisvollsten Begleiter. Boelsen war 1966, als Rudi Altig auf dem Nürburgring Straßen-Weltmeister wurde, Pressechef der Titelkämpfe. 30 Mal begleitete er die Tour de France. 45 Mal berichtete Helmer Boelsen von Weltmeisterschaften, aber auch die Rennen und Sportler der kleinen Vereine fanden stets seine Aufmerksamkeit.

Der langjährige Redakteur und Vize-Sportchef der Frankfurter Rundschau wurde von allen Athleten - von Eddy Merckx über Didi Thurau bis hin zu John Degenkolb - als fairer Berichterstatter anerkannt.

Boelsen stand darüber hinaus immer allen Journalisten-Kollegen mit Rat und Tat zu Seite und war auch dem Autor dieser Zeilen ein uneigenützer Mentor. Boelsen kannte viele Geschichten und Anekdoten, die er mit seiner sonoren Stimme gerne zu erzählen wusste.

Wir werden ihn sehr vermissen...

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