Rio 2016 ist das große Ziel des Niederländers

Dumoulin will Olympia-Chance nicht einer Grand Tour opfern

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Tom Dumoulin beim Giant-Alpecin-Fantag | Foto: Cor Vos

07.11.2015  |  (rsn) – Mit seinem sechsten Platz bei der diesjährigen Vuelta a Espana gelang Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) der Durchbruch als Klassementfahrer. Doch in der kommenden Saison stehen nicht Giro oder Tour noch Vuelta im Fokus des Niederländers, sondern die Olympischen Spiele in Rio, wo er in seiner Spezialdisziplin Zeitfahren Tony Martin im Kampf um Gold herausfordern will.

“Ich würde gerne künftig [bei einer großen Rundfahrt, d. Red.] auf Gesamtklassement fahren, aber auch um Etappensiege kämpfen. Das wird aber wohl noch nicht nächste Saison der Fall sein, da Rio mein Hauptziel ist“, sagte Dumoulin im Gespräch mit cyclingnews.com.

Erst in zweiter Linie gilt Dumoulins Aufmerksamkeit einer der großen Rundfahrten – und auch das nur, wenn die Teilnahme seine olympischen Ambitionen nicht gefährden sollte. “Ich habe meine Waffe, meine Stärke im Zeitfahren, also warum sollte ich diese Stärke in Frage stellen oder mich darauf konzentrieren, Neunter in einer großen Rundfahrt zu werden anstatt darauf, Siege einzufahren? Für mich geht es nur ums gewinnen“, betonte Dumoulin, der eine doppelte Zielsetzung nur unter bestimmten Bedingungen ins Auge fassen möchte.

“Es ist möglich, vielleicht auf Gesamtklassement zu fahren und dann in Rio, aber wir müssen einen Weg finden, um das anzusehen. Sollte es meine ‚Rio-Form‘ beeinträchtigen, würde ich das nicht tun“, fügte der 25-Jährige an.

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