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06.03.2016 | (rsn) - Der Prolog ist immer eine spezielle Disziplin und ein langer, arbeitsreicher Tag für den ganzen Betreuerstab. Selbst wenn es nur 6,1 Kilometer sind, so wollen diese umso akribischer vorbereitet werden, da jedes Zehntel entscheidend sein kann.
Aufgestanden sind wir heute um acht Uhr. Zum Frühstück bevorzuge ich meist etwas leichtes, heute ein wenig Milchreis mit Honig. Pünktlich um halb zehn sind wir dann in Richtung Rennstrecke aufgebrochen, der Kurs will ja gut besichtigt werden. Nach zwei Runden auf dem abgesperrten Circuit gab es für mich eine kleine Rast im Bus, bevor wir rund 40 Minuten vor der jeweiligen Startzeit mit dem Aufwärmen begannen.
Ich habe mir ein kleines knackiges Aufwärmprogramm zusammengestellt: zehn Minuten locker, fünf Minuten steigern bis zur Schwelle und drei Mal 30 Sekunden Rennspeed, dann fünf Minten locker und ab zum Start.
Ich muss schon zugeben, ich habe mich seit sehr langer Zeit auf diesen Prolog gefreut. Meine Distanz, meine Kurven und der erste richtige Test auf dem Weg zum Giro. Da kann ich mit dem Resultat und meiner Leistung nicht zufrieden sein. Es hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, um ganz vorne zu landen. Was genau gefehlt hat, kann ich noch nicht sagen, aber irgendwie konnte ich nicht recht aufdrehen......
Mannschaftlich hat sich IAM aber ganz ordentlich geschlagen, mit Dries und Coppel in den Top Ten. Das lässt hoffen für die nächsten Tage und Etappen.
Jetzt heißt regenerieren für die erste Etappe morgen. Es steht eine Schlussrunde mit einigen Schotterstraßen an. Ich freue mich schon darauf. Ein wenig Strade Bianche-Feeling mit zwei Tagen Verspätung. Natürlich möchte ich auch noch dem Sieger Michael Matthews gratulieren. Er war ganz oben auf meiner persönlichen Sieganwärterliste.
Euer Matthias
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