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Mailand-Sanremo: Pole attackierte vergeblich

Kwiatkowski half auch ein neuer Poggio-Rekord nichts

Von Wolfgang Brylla

Foto zu dem Text "Kwiatkowski half auch ein neuer Poggio-Rekord nichts"
Mailand-Sanremo: Michal Kwiatkowski attackiert am Poggio. | Foto: Cor Vos

21.03.2016  |  (rsn) - Im Vorjahr ist Michal Kwiatkowski in der entscheidenden Phase des Radsport-Monuments Mailand-Sanremo gestürzt und musste das Rennen vorzeitig aufgeben. 2016 versuchte es der 25-jährige Pole mit einem Soloangriff im oberen Teil des Poggio, aber auch diesmal war das Glück nicht auf seiner Seite.

Der Neuzugang des Team Sky beschleunigte das Tempo in dem Moment, als alle Favoriten sich gegenseitig beäugten und jeder mit einer Attacke von Vincenzo Nibali (Astana) rechnete. Der Italiener kam jedoch nicht zum Zuge, stattdessen machte sich Kwiatkowski auf und davon.

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„Vor der Abfahrt vom Poggio wollte ich noch so viel Zeit gutmachen, wie ich es nur konnte. Ich habe mein Bestes gegeben, bin 120 Prozent gefahren. Die letzten 60 Kilometer waren sehr nervös, das Rennen ging erst vor den Capi so richtig los. Es gab niemanden, der nicht an der Spitze des Feldes fahren wollte“, sagte der Weltmeister von 2014.

Außer Kwiatkowski sorgte bei Sky auch Ian Stannard bei der „Primavera“ für Akzente, der sich an Cipressa in der vorderen Gruppe befand. Ben Swift 'krönte den starken Auftritt der britischen Startruppe mit einem zweiten Platz hinter dem Franzosen Arnaud Démare (FDJ).

„Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein. Wir hatten einige Lösungen für das heutige Rennen parat gehabt, man muss, wenn man diesen Klassiker gewinnen möchte, unterschiedliche Wege gehen. Man weiß nie, was passieren kann“, bilanzierte Kwiatkowski nach dem ersten der großen Klassiker des Jahres.

Obwohl er Mailand-Sanremo nicht gewinnen konnte, war Kwiatkowski am Samstag doch in aller Munde. Wie es sich zeigte, benötigte der Allrounder für den Anstieg zum Poggio exakt 6:10 Minuten (36 km/h) – seit Filippo Pozzato im Jahre 2009 (6:04 Min.) gab es niemanden, der schneller den letzten Berg des Tages bewältigt hätte.

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