IAM mit schlagkräftigem Trio zur "Ronde"

Haussler träumt von "Siegerblumen in Flandern"

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Heinrich Haussler (IAM) will am Sonntag bei der "Ronde" um den Sieg mitfahren. | Foto: Cor Vos

01.04.2016  |  (rsn) – Nach seinem siebten Platz bei Mailand-Sanremo will Heinrich Haussler auch beim zweiten Radsport-Monument der Saison weit vorne landen. "Ich fühle mich gut und wir haben eine super Mannschaft. Alles ist darauf ausgelegt, dass wir bei diesem zweiten großen Monument des Jahres glänzen können“, wird der 32-Jährige auf der Homepage seines IAM-Teams zitiert. Wie der Schweizer Rennstall anmerkte, träume der in Freiburg lebende Australier "sogar von Siegerblumen in Flandern.“

Haussler, der bei seinem Paris-Roubaix 2005 als damals 21-Jähriger bereits auf einem bemerkenswerten 25. Platz landete, fuhr sein bisher bestes Ergebnis bei der "Ronde“ vor sieben Jahren ein, als er hinter dem Belgier Stijn Devolder Zweiter wurde. 2013 gelang ihm nochmals ein sechster Platz, ehe zwei schwächere Vorstellungen folgten. In dieser Saison nun geht Haussler wieder mit großen Ambitionen an den Start in Brügge und kann dabei auch auf eine starke Helferriege vertrauen, die von den routinierten Dries Devenyns und Martin Elmiger angeführt wird.

Der 37 Jahre alte Schweizer war als Zehnter der letztjährigen "Ronde“ bester IAM-Profi, der fünf Jahre jüngere Belgier belegte Rang 21, der etatmäßige Kapitän musste sich mit Platz 26 begnügen. Elmiger scheint in dieser Saison noch nicht recht in tritt gekommen zu sein, wogegen Devenyns gleich im ersten Einsatz den GP Marseillaise gewann und zuletzt als Elfter des E3 Harelbeke zu überzeugen wusste.

Im achtköpfigen IAM-Aufgebot steht auch der Deutsche Roger Kluge und mit Reto Hollenstein ein weiterer Schweizer. Beide werden auf dem 255 Kilometer langen Weg von Brügge nach Oudenaarde Helferrollen übernehmen und vor allem Haussler aus dem Wind nehmen,, damit der das gewünschte Spitzenergebnis einfahren kann.

"Wir wollen ein Resultat in den Top-10 erzielen“, gab Sportdirektor Rik Verbrugghe die Marschroute vor. "Wir wollen uns aber nicht nur mit einem guten Resultat begnügen. Ich werde den Jungs sagen, dass wir eine offensive Mannschaft sehen wollen, die sich den ganzen Tag präsent und opportunistisch zeigt.“ Doch auch der Belgier will mehr als nur unter die besten Zehn, wie er anmerkte: "Wir haben starke Fahrer, die in der Lage sind, sich mit den Besten zu messen und ebenso um [den] Sieg mitfahren können.“

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