Down Under-Etappe voller Hektik und Chaos

Wie bei der Tour de France


Tour Down Under 2008

Foto: ROTH

22.01.2009  |  (rsn) - Die Tour Down Under als locker-leichte Aufwärmübung für die Saison? Von wegen! Auf der 3. Etappe der Rundfahrt durch Australiens Süden ging es mächtig zur Sache. Lance Armstrong (Astana) und Michael Rogers (Columbia) in der Offensive, starker Wind, Hektik und viele Stürze im Feld. "Vor allem die Anfangsphase war brutal", schilderte Matthew Hayman von Rabobank. "Ich habe mit einigen Fahrern gesprochen und sie meinten, dass sich das heute wie eine Tour de France-Etappe angefühlt hätte. Es hat einfach nicht aufgehört. Es war Chaos pur." Damit meinte der Australier auch die zahlreichen Stürze und schwierigen Windbedingungen. Am Ende erreichten nur 47 Fahrer das Ziel in der gleichen Zeit, neun Fahrer mussten aufgeben.

In die Stürze waren auch mehrere namhafte-Fahrer verwickelt. So kollidierte André Greipel bei vollem Tempo mit einem Motorrad und musste das Rennen aufgeben. "Niemand aus dem Feld hat vor dem Motorrad gewarnt, wie normal üblich. Das Rennen war einfach zu schnell", sagte Allan Peiper, der Sportliche Leiter von Greiepls Columbia-Team. Auch der australische Sprinter Baden Cooke verletzte sich bei diesem Crash und kam in ein Krankenhaus. Mehr Glück hatte der Gesamtführende Allan Davis, der über Greipels Rad stürzte, das Rennen aber fortsetzen konnte.

Nicht so glimpflich davon kam der Schweizer Michael Schär (Astana), der nach Sturz ebenfalls aufgeben musste.

Renndirektor Mike Turtur sagte nach dem Rennen: "Auf dieser einen Etappe haben wir mehr Fahrer verloren als in der 10-jährigen Geschichte der Rundfahrt."

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Tour du Faso (2.2, 000)
  • Vuelta a Guatemala (2.2, GUA)
  • Tour of Hainan (2. HC, CHN)

Newsletter:

DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM