Tour Down Under

O`Grady hat wenig Hoffnung auf den Gesamtsieg


Stuart O`Grady (Saxo Bank)

Foto: ROTH

23.01.2009  |  (rsn) - Stuart O`Grady (Saxo Bank) hat sich in den letzten Jahren vom reinen Sprinter zum Allrounder entwickelt. Dennoch liegt der 35-jährige Australier nach den ersten vier Etappen der Tour Down Under, die alle im Sprint entschieden wurden, als Gesamtdritter mit nur 15 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann Allan Davis (Quick Step) aussichtsreich im Rennen. Kann der Routinier auf der Königsetappe mit dem zweimal zu überquerenden Willunga Hill den Grundstein zu seinem dritten Gesamtsieg nach 1999 und 2001 legen?

O`Grady selbst macht sich auf das begehrte orangefarbene Trikot allerdings wenig Hoffnungen, zu stark schätzt er den in Führung liegenden Davis ein. "Er ist in hervorragender Form, ich sehe im Moment niemanden, der ihn besiegen kann", so O`Grady. "Davis hat in den letzten Tagen auch schon gezeigt, dass er sich berghoch behaupten kann. Ich denke, er wird die Rundfahrt auch gewinnen."

Die einzigen, die Davis nach O'Grady's Meinung gefährlich werden könnten, sind die Australier Michael Rogers (Columbia) und Matthew Lloyd (Silence Lotto) sowie der Spanier Luis Leon Sanchez (Caisse d`Epargne), die alle als gute Kletterer gelten. "Diese Jungs werden am Willunge Hill sicher Vollgas geben. Man muss dann schauen, ob die Sprinterteams diese Leute wieder zurückholen können oder ob sie durchkommen."

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