AnzeigeSport in Zeiten der Pandemie

Wie steht es um die großen Radsport-Events dieses Jahr?

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Bessere Zeiten: Der Tour-Troß am Tourmalet, im vergangenen Jahr | Foto: Roth

23.08.2020  |  Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben uns weltweit getroffen, viele Bereiche der Gesellschaft sind nicht mehr dieselben. Auch die Folgen für den Amateur- und Profi-Sport sind immens. In fast jeder Sportart hat der Lockdown zu nicht nur finanziellen Schäden geführt. Inzwischen hat sich die Situation zwar gebessert, dennoch bleiben viele Auswirkungen bestehen.

Das gilt natürlich auch für den Radsport, und viele Fans fragen sich,
wie es dieses Jahr um die großen Events bestellt ist. Wie bei den meisten anderen Sportarten konnte der reguläre "Spielbetrieb" nicht fortgeführt werden, es kam es aufgrund der Pandemie zu zahlreichen Absagen. Derzeit sieht die Situation schon weit besser aus, aber es gibt es noch viele Schwierigkeiten, wie dieser Artikel zeigt.

Glücklicherweise gilt das nicht für das größte Radsport-Event von allen, die Tour de France. Sie wird, so der momentane Stand, wohl stattfinden, der Starttermin wurde vom 27. Juni auf den 29. August verschoben - ein Grund zur Freude für alle Radsport-Fans. So gibt es zwar Einschränkungen, aber man muss zumindest nicht um die Zukunft der Tour und des Radsports fürchten. Im Radsport-News-Kalender können Sie übrigens jederzeit checken, wann wo welche Events stattfinden.

Aber es bleibt die Tatsache, dass Corona
und Sport nicht so wirklich zusammenpassen. Im Sport ist soziale Distanzierung nur zu einem bestimmten Grad realisierbar ist. Daher sind regelmäßige Tests und ein verantwortungsvoller Alltag bei Sportlern unerlässlich. Aber den Mindestabstand bei einem Radrennen einhalten? Nein, das ist schlichtweg nicht realisierbar und auch bei den meisten anderen Sportarten kaum vorstellbar.

Andere Maßnahmen hingegen sind durchaus umsetzbar. So müssen derzeit alle Radsport-Veranstaltungen ohne Zuschauer auskommen. Auch Siegerehrungen oder ein anschließendes Buffet fallen weg. Für Sportler und all, die in der Branche arbeiten, ist das natürlich nicht erfreulich. Allerdings gibt es keine wirkliche Alternative, und jeder von uns ist allein schon aus ethischer Sicht verpflichtet, alles zu tun, um der Pandemie Einhalt zu gebieten.

Viele von uns sind selbst passionierte Radsportler
und fahren in ihrer Freizeit Radrennen. Anders als im Profi-Sport sollte man privat noch vorsichtiger sein: Wir haben nicht ganze Teams um uns herum, die unsere Gesundheit sicherstellen. Das bedeutet, dass man privat auf das Fahren in Gruppen verzichten sollte – selbst dann, wenn die Bundesregierung es eigentlich erlaubt.

Außerdem legen wir Ihnen nahe, möglichst sicher zu fahren. Schließlich wollen Sie nicht wegen eines Sturzes ins Krankenhaus eingeliefert werden. Unser Gesundheits-System hat die Situation zwar derzeit unter Kontrolle - das ist jedoch kein Grund, unverantwortlich zu handeln. In diesem Sinn: Ride safe!

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