Vorjahreszweiter peilt Gesamtsieg an

Mas vom Vuelta-Kurs begeistert: “Das wird spektakulär“

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Enric Mas (Movistar, re.) wurde 2022 hinter Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) Gesamtzweiter der Vuelta a Espana. | Foto: Cor Vos

11.01.2023  |  (rsn) – Angesichts von nicht weniger als neun Bergankünften bei der Vuelta a Espana 2023 – darunter Andorra, der Tourmalet und der Angliru – zeigte sich Enric Mas (Movistar) begeistert von der Strecke der 78. Spanien-Rundfahrt, die am 26. August mit einem 14,6 Kilometer langen Teamzeitfahren in Barcelona beginnt, danach aber ein Traum-Szenario für Kletterer wie den Vorjahreszweiten bereit hält. Dagegen weist der Etappenplan nur noch ein weiteres (Einzel)-Zeitfahren aus, das nach dem ersten Ruhetag über 25 flache Kilometer rund um Valladolid führt.

“Ich hoffe, das Beste daraus zu machen. Ich möchte den Organisatoren für diesen Parcours danken. Ich liebe ihn und bin mit den harten Etappen zufrieden. Es sieht wirklich toll aus“, freute sich Mas bei der offiziellen Streckenpräsentation, die in Barcelona im dortigen Palau de la Música Catalana stattfand.

Nach drei zweiten Plätzen bei der Vuelta a Espana (2022, 2021, 2018) peilt der 28-jährige Spanier bei seiner sechsten Teilnahme das Rote Trikot an, das sich im September 2022 Vuelta-Debütant Remco Evenepoel (Soudal – Quick Step) holte. Da der Weltmeister sich aber in diesem Jahr auf den Giro d’Italia konzentrieren wird, könnte der Weg für Mas frei sein – zumal auch Evenepoels Vorgänger, der dreimalige Vuelta-Champion Primoz Roglic (Jumbo – Visma) die Italien-Rundfahrt zu seinem großen Ziel machen wird.

Möglicher Kritik an der Berglastigkeit der kommenden Spanien-Rundfahrt trat Mas nicht nur mit dem Verweis auf spektakuläre Etappen entgegen. “An einem Tag kannst du drei Minuten verlieren, am nächsten Tag kannst du drei Minuten zurückgewinnen“, sagte der Movistar-Kapitän und fügte an: “Trotz der vielen harten Abschnitte denke ich, dass die Organisatoren nicht über die Grenze gegangen sind.“

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