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30.06.2026 | Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal einiges zu bieten. Die Zeitnahme fand bereits nach etwa 65 Kilometern statt, so dass wir die Anfahrt zum Lago genießen konnten.
Nach vier neutralisierten Kilometern begann der erste Anstieg, rund 200 Höhenmeter hinauf zum Passo Sommo. Dort bildete sich eine Spitzengruppe von etwa 20 Fahrern, in der auch wir unterwegs waren. Erst in der anschließenden schnellen, technisch anspruchsvollen und rund zwölf Kilometer Abfahrt nach Calliano verloren Marco und ich aufgrund einer ungünstigen Positionierung den Anschluss an die erste Gruppe.
Das Tempo an der Spitze war enorm, sodass sich das Feld bald in mehrere Gruppen aufteilte. Mein stärkster Konkurrent in der U23-Wertung, Kilian Frühschütz befand sich dabei in der vorderen Gruppe. Bis zum Fuß des entscheidenden Anstiegs in Aldeno verloren wir knapp zwei Minuten auf die Spitze, da unsere Gruppe nur bedingt zusammenarbeitete.
An der langen Rampe zum Passo Bordala und nach Monte Santa Barbara mit rund 1200 Höhenmetern am Stück konnte ich den Abstand auf Kilian weitgehend konstant halten. Zwar verlor ich noch etwas Zeit, doch am Ende, im Ziel in Riva konnte ich das Weiße Trikot der Nachwuchswertung verteidigen.
Marco zeigte ebenfalls eine starke Leistung: Er sicherte unser den zweiten Platz in der Team-Wertung der Männer und blieb jederzeit bei den Konkurrenten um Rang drei. Im Finale konnte er das Team Racebaan sogar abschütteln und unsere Position souverän absichern.
Nach dem Rennen erwartete uns in Riva die verdiente Belohnung: ein erfrischendes Bad im Gardasee, ein großes Eis und die leckere Verpflegung im Zielbereich.
Unser Fazit: Wir sind unglaublich stolz darauf, bei Temperaturen von über 35 Grad eine ganze Woche auf höchstem Niveau gefahren zu sein. Umso mehr freuen wir uns, sowohl den ersten Platz in der Nachwuchswertung als auch den zweiten Platz in der Team-Wertung verteidigt zu haben. Mit diesen Ergebnissen blicken wir zufrieden auf die vergangenen sieben Tage zurück - und freuen uns schon auf die kommenden Rennen.
Die Tour Transalp hat uns voll überzeugt: Ein Etappen-Rennen mit einer so starken Konkurrenz, einer beeindruckenden Streckenführung und einer traumhaften Kulisse findet man im Freizeit-Radsport nur selten.
Ein besonderer Dank gilt nicht zuletzt unseren Betreuern: Ohne ihre Verpflegung und Unterstützung wären unsere Leistungen bei diesen Temperaturen nicht möglich gewesen.
Ein riesiges Dankeschön auch an alle zu Hause und an unsere Mannschaftskollegen! Ihr habt das Rennen die ganzen sieben Tage mitverfolgt, uns die Daumen gedrückt und jeden Tag ungeduldig auf unsere Updates zum Rennverlauf und den Ergebnissen gewartet. Eure Unterstützung aus der Ferne hat uns mega motiviert!
Bis zum nächsten Rennen,
Marvin und Marco
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