Wortmeldung nach schlimmem Tour-Crash

Rubio: “Können daran arbeiten, dass sich so was nicht wiederholt“

Von Matthias Seng

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Einer Rubio (Movistar) nach seiner Erstversorgung im medizinischen Truck der Tour de France - links neben ihm: Sportchef Sebastian Unzue. | Foto: Felix Mattis

02.08.2026  |  (rsn) – Ermals nach seinem schlimmen Sturz auf der 19. Etappe der Tour de France hat sich Einer Rubio zu Wort gemeldet. “Es sind nun einige Tage seit dem Unfall bei der Tour de France vergangen, und wie man so schön sagt: Man muss das Beste daraus machen“, schrieb der Kolumbianer auf Instagram zu einem Foto von sich, auf dem die genähten Schnittwunden in seinem gesicht deutlich zu erkennen sind.

Der Movistar-Profi war im Schlussanstieg hinauf nach Alpe d’Huez weniger Kilometer vor dem Ziel gegen ein vor ihm ihm fahrendes UAE-Begleitfahrzeugs geprallt, nachdem dieses wegen eines unvorsichtigen Zuschauers abrupt hatte bremsen müssen.

Rubio war mit dem Kopf voraus in die Heckscheibe geflogen und musste später im Krankenhaus mit zwanzig Stichen im Gesicht genäht werden. Danach war eine weitere Debatte um die Sicherheit im Radsport entbrannt – an der sich nun auch der 28-Jährie beteiligte. “Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können aus solchen Situationen lernen und daran arbeiten, dass sich so etwas nicht wiederholt“, schrieb Rubio und listete mehrere Faktoren auf, die zu dem Unfall geführt hätten und die geändert werden müssten.

“Die Dinge hätten anders ausgehen können, wenn es bessere Absperrungen am Anstieg und eine strengere Kontrolle des Fahrzeugverkehrs gegeben hätte – und wenn die Fans vorsichtiger gewesen wären und sich bewusst gemacht hätten, dass bei einem Rennen die Sicherheit sowohl der Radrennfahrer als auch der Zuschauer am Streckenrand auf dem Spiel steht“, so der Kletterspezialist.

Wann er wieder ins Feld wird zurückkehren können, ist noch offen. Abschließend fügte Rubio jedoch mit Optimismus an: “Ein riesiges Dankeschön an all die wunderbaren Menschen, die mir Nachrichten der Unterstützung und Ermutigung geschickt haben. Ich erhole mich gut und werde bald zurück sein.“

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