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08.09.2026 | (rsn) – Die Dominanz on Visma – Lease a Bike bei den Sprintankünften der Vuelta a Espana 2026 hält auch nach dem zweiten Ruhetag an. Auf der der 16. Etappe holte sich Grand-Tour-Debütant Matthew Brennan seinen vierten Tagessieg vor Bryan Coquard (Cofidis) und Vito Braet (Lotto – Intermarché). Der Brite überholte damit den bereits ausgeschiedenen Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) in der Anzahl der Etappensiege, sein Visma-Team gewann nun mehr als ein Drittel der bisherigen Abschnitte.
Auf einer schnellen Etappe übernahm Visma – Lease a Bike vom Start weg die Kontrolle, bekam unterwegs jedoch Unterstützung von Cofidis und Red Bull – Bora – hansgrohe. Der starke Wind nahe der Küste sorgte für ein durchgehend hohes Tempo bei hohen Temperaturen. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit anderer Teams navigierte Wout van Aert seinen Teamkollegen Brennan in eine perfekte Ausgangslage, aus der heraus der 21-Jährige souverän siegte.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike / Sieger / Flash-Interview): “Es ist unglaublich vier Siege zu haben, denn der Plan war, einen zu erreichen. Als Team sind wir nun schon bei sechs, glaube ich zumindest. Ich habe schon den Überblick verloren. Wir haben so viel gewonnen. Bei den Etappen, für die wir hierhergekommen sind, haben wir vollen Einsatz gezeigt. Es dann so abzuschließen mit Wout, der mich in einem chaotischen Finale perfekt bis zur Ziellinie gebracht hat, ist fantastisch. Mit dem Start im Vereinigten Königreich nächstes Jahr würde ich persönlich bei der Tour nächstes Jahr sehr gerne dabei sein. Mit Wout und Christophe (Laporte) dort am Start könnten wir versuchen, das zu kopieren, was wir hier machen, und könnten es in ein Gelbes Trikot an Tag eins umwandeln.“
Vito Braet (Lotto - Intermarché / 3. Platz / Eurosport): ”Wir waren auf den letzten drei Kilometern gut organisiert. Wegen des Gegenwindes haben wir uns erst ein wenig im Hintergrund versteckt. Der Plan war, beim letzten Kreisverkehr all-in zu gehen. Der Plan hat aber nicht funktioniert. Wir haben uns etwas aus den Augen verloren. Danach musste ich meinen eigenen Weg suchen. Letztendlich kam ich an ein gutes Hinterrad. Der dritte Platz bedeutet mir ziemlich viel, denn ich habe in der Hitze wirklich gelitten. Ich bin schon ein paar Mal deswegen zurückgefallen. Mit so einem Leadout ist Brennan wohl unschlagbar. Sie haben Christophe Laporte verloren, deswegen ist es umso beeindruckender, dass sie jetzt auch ohne ihn so fahren.“
Wout van Aert (Visma – Lease a Bike / 6. Platz / Eurosport): “Bei den sechs Etappensiegen bei der Tour 2022 hatten wir auch einen ähnlichen guten Teamspirit. Auch damals hat jeder 100 Prozent für diese Siege gegeben. Hier sehe ich genau das Gleiche. Heute ist es auf uns ganz alleine angekommen, fast das gesamte Rennen zu kontrollieren. Es hat sehr lange gedauert, bis wir Hilfe von anderen Teams bekommen haben. Matthew hat heute er ein weiteres Mal gezeigt, dass seine Beine sehr gut sind."
Enric Mas (Movistar / Gesamtführender / Ziel-Interview): ”Für mich und das Team war das super. Wir mussten letzte Woche doch etwas arbeiten. Heute und morgen sind dann nicht unbedingt einfache Tage, aber doch andere als davor. Meine Beine waren nach gestern etwas blockiert. Aber ich denke, dass das normal ist. Ich hoffe sie sind morgen wieder besser. Wir werden es sehen. Mein bestes Team wird das gleiche sein wie letzte Woche. Das sind die Fahrer, die mir jeden Moment des Rennens geholfen haben. Das ist mein Team.“
Steven Kruijswijk (Visma – Lease a Bike / 108. Platz / Eurosport): ”Es ist nicht das beste Jahr meiner Karriere, dafür aber das letzte. Und das hier ist mein letztes Rennen. Ich habe dem Team gesagt, sie können mich wie ein Zitrone bis zum letzten Tropfen ausquetschen. Wir sind noch zu sechst. Aber wir haben Leute wie Matthew und Wout, die einander auch viel geben, um zu ihren Siegen zu kommen. Wir haben nie mehr als sechs Etappen in einer Grand Tour gewonnen. Das ist eine Herausforderung, die wir annehmen. Auf geht‘s!“
Santiago Buitrago (Bahrain Victorious / Führender der Bergwertung / Ziel-Interview): “Es ist schon eine Weile her, dass ich so einen ruhigen und entspannten Tag hatte. Ich musste nicht um Punkte kämpfen. Am Ende ist es schön, mal eine Etappe ohne Bergwertungen zu haben. Das schätzen wir auch mal. Heute war das Team großartig und wir konnten es genießen. Die Vuelta war bisher sehr hart. Heute war der erste Teil auch sehr schwer, weil Visma ein hohes Tempo gesetzt hat. Aber ich glaube, es war ein guter Start in diese Woche.
Oscar Onley (Netcompany – Ineos / Führender der Nachwuchswertung / Ziel-Interview):
“Heute war es wieder ziemlich heiß, aber es war nicht so stressig, ein ziemlich unkomplizierter Tag. Man muss sich vor allem gut hydrieren. Ich fühle mich deutlich besser als die Tage nach dem Sturz und bin praktisch wieder ganz fit. Ich glaube, dass ich beim Zeitfahren etwas Zeit gegenüber einigen Fahrern verlieren werde. Aber danach gibt es noch zwei schwere Bergetappen. Da kann noch viel passieren und ich bin ziemlich optimistisch für diese Woche.
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