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Das verspricht nochmal zwei spannende Tage im Baskenland. Reinlesen lohnt sich. Bis morgen.
Roglic und Lipowitz erreichten das Ziel mit 34 Sekunden Rückstand, Rang zwei und drei bleibt ihnen damit erhalten. Auf Izagirre hat der Deutsche aber nur noch eine Sekunde Vorsprung.
Johannessen Zweiter, Dritter Scaroni. Dann schon Izagirre. Seixas wird am Ende Achter, 14 Sekunden hinter dem Sieger.
Für Aranburu ist es der erste Sieg - seit einem Jahr! 2025 hatte er hier die 3. Etappe im Baskenland gewonnen. Nach drei Franzosen gewinnt jetzt hier auch der erste Baske.
Scaroni fährt doch nochmal ran. Und auch die Gruppe um Seixas! Izagirre fliegt vorbei, doch im Bergauf-Finale gehen dem dann doch die Beine auf. Und so sind es dann doch Johannessen und Aranburu, die um den Sieg sprinten. Mit dem besseren Ende für den Spanier!
1000 Meter noch. Aranburu beginnt zu pokern, doch die Verfolger werden nicht mehr aufschließen können. Seixas hat Izagirre und Pello Bilbao bei sich. Die Lücke zu Roglic ist beträchtlich.
Im Flachen kommt Johannessen aber wieder zurück. Dahinter kommt eine Vierergruppe, doch für die wird es nicht reichen.
Bergrunte rhängt Aranburu Johannessen ab - genauso wie Seixas seine Kontrahenten hinten im Feld.
Aranburu ist jetzt allein vorne, über die Kuppe stößt Johannessen dazu. Das Duo hat 20 Sekunden auf die ersten Verfolger. Neun Kilometer noch.
Johannessen ist gestellt, jetzt übernimmt sein Bruder. Aranburu, Juan Pedro Lopez (Movistar) und Scaroni sind noch dabei. Die Gruppe wird kleiner. Auch hinten. Roglic drückt dort jetzt aufs Gas.
Derweil will es hinten jetzt wieder Seixas höchstpersönlich wissen.
Schlussanstieg! Nach sechs Bergen der 3. Kategorie kommt jetzt einer der zweiten. Und der beginnt gleich mal mit 17 Prozent. Johannessen nimmt 20 Sekunden mit.
Und nun ist dieser Johannessen vorne allein. Denn die anderen beiden haben sich zurückfallen lassen. Das Hauptfeld ist derweil unverändert anderthalb Minuten zurück.
Zu Tuckwell und Soler ist Johannessen vorgefahren, Anders allerdings. Sein Bruder ist in der Gruppe dahinter, etwa zehn Sekunden.
Nach der Abfahrt sortiert sich die Gruppe neu, 13 Fahrer rollen wieder zusammen. Unten geht wieder Soler, beim ihm ist Luke Tuckwell von Red Bull.
Erst Simmons, jetzt Soler, dahinter immer Christian Scaroni (XDS - Astana) und Tobias Johannessen. Jetzt sind sie oben.
Und hinten zieht Lipowitz immer mal wieder am Tempo und schaut, wie die Konkurrenz so reagiert. Das scheint aber alles nicht ernst gemeint zu sein.
Healy fällt jetzt aus der Spitzengruppe zurück. Aber die hat sich schon deutlich verkleinert. Acht Mann sind jetzt noch beisammen.
Jetzt geht es in den Berg. Und dort lässt sich McNulty nun auch aus der Gruppe zurückfallen. Dort sortiert Uno-X jetzt vor. Im Feld übernimmt Visma - Lease a Bike das Kommando.
McNulty lässt nur noch ausrollen und gehört jetzt zur großen Gruppe, die nun das Rennen anführt. Aber auch das Hauptfeld liegt nur noch anderthalb Minuten zurück.
Jetzt wird es doch rasant schnell weniger für McNulty. Gerade mal noch 30 Sekunden sind ihm geblieben, der nächste Anstieg noch nicht erreicht.
Auch McNulty warten jetzt noch knapp 15 flache Kilometer und dann zwei Anstiege. Sein Vorsprung auf die Verfolger ist um eine halbe Minute geschrumpft.
In der Gruppe tut sich jetzt ein wenig, der Rückstand auf McNulty wird seit langer Zeit erstmals wieder kleiner. Uno-X macht jetzt Betrieb. Auch das Feld kommt wieder etweas näher.
Wer ist denn alles dabei da vorne? Numerisch stärkstes Team ist Uno-X mit den Johannessen-Brüdern Tobias und Anders, Magnus Kort und Andreas Kron. Red Bull ist mit Luke Tuckwell und dem Basken Haimar Exteberria dabei. Lidl-Trek hat Quinn Simmons, UAE Marc Soler und Felix Großschartner. Ansonsten gehören auch Ben Healy (EF Education - EasyPost), Alex Aranburu (Cofidis) und Clement Braz Afonso (Groupama - FDJ). Der ist der Bestplatzierte im Klassement, 4:01 Minuten hinter Paul Seixas in Gelb.
Decathlon lässt es hinten ruhig angehen, die machen das taktisch clever und halten sich zurück. Wenn wäre es auch Red Bull, dass die Tempoarbeit machen müsste, um seine Podiumsplätze abzusichern.
Was gibt`s ansonsten zu sagen: Emanuel Buchmann (Cofidis) ist nicht an den Start gegangen. Juan Ayuso (Lidl - Trek) wird den Tag nicht beenden. Magen-Darm-Probleme sollen ihn schon zuletzt geplagt haben, jetzt wurde es ihm zu viel. Nach einem Crash sind auch Sergio Higuita (XDS - Astana) und Giovanni Aleotti (Movistar) raus.
Wie schon am Vortag wurde im ersten Teil des Rennens wild attackiert. Erst nach knapp 60 Kilometern, an der dritten von sieben Bergwertungen des Tages, kristallisierte sich dann eine konstante Rennsituation heraus. Und die hat es durchaus in sich. Denn eine riesige Spitzengruppe bekam freie Fahrt vom Feld. Mehr als 30 Profis fuhren sich bis Rennhälfte dreieinhalb Minuten Vorsprung heraus. Ihnen voraus fährt dann noch ein Solist: Brandon McNulty (UAE – Emirates – XRG).
Gut die Hälfte des Rennens ist zurückgelegt, 70 Kilometer sind noch zu absolvieren. Und wir sehen eine klare Rennsituation.
Herzlich willkommen zur 4. Etappe der Baskenland-Rundfahrt! Auch heute wartet wieder eine anspruchsvolle Achterbahnfahrt auf die Profis, insgesamt sieben Anstiege sind auf den 167 Kilometern rund um Galdakao zu erklimmen. Dazu kommt eine Rampe zum Ziel, die für zusätzliche Spannung und Abstände sorgen dürfte.
Im Gelben Trikot des Führenden in der Gesamtwertung geht auch heute wieder Paul Seixas ins Rennen, seine ärgsten Verfolger sind Primoz Roglic und Florian Lipowitz als Doppelspitze von Red Bull-Bora-hansgrohe. Wir sind hier im Liveticker ab 15:30 Uhr für Euch beim Renngeschehen in Spanien dabei!