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Auf 750 km Routen durchs Allgäu und Tirol

Natur-Biken Allgäu/ Tirol: Grenzüberschreitender Rad-Genuss

Foto zu dem Text "Natur-Biken Allgäu/ Tirol: Grenzüberschreitender Rad-Genuss"
| Foto: Allgäu GmbH

07.08.2021  |  Leichte Wege, sanfte Berge – das versprechen unter dem Namen "NaturBiken" rund 750 Kilometer neue Rad-Routen durchs Allgäu und Tirol. Alle Touren verlaufen zum größten Teil auf Forst- und Almwegen, auf denen man gut mit einem Gravelbike fahren kann. Die zwei Haupt-Routen und die 24 weiteren Routen sind miteinander verbunden und mit einheitlichen Wegweisern versehen. Die spärlich gesäten Singletrails sind höchstens mittelschwer.

"Es geht nicht darum, steile Rampen zu bewältigen und in Rekordzeit
die Allgäuer Gipfel zu erstürmen", sagt Simone Zehnpfennig, Pressesprecherin der Allgäu Tourismus GmbH bei der Eröffnung Mitte Juni. 30 Gemeinden aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu sowie aus Tirol haben unter der Federführung der Allgäu GmbH und des Tourismus-Verbands Tannheimer Tal ein neues Angebot geschaffen: 750 Kilometern "NaturBiken" durchs Allgäu und grenzüberschreitend nach Tirol.

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Die Strecken richten sich an Genuss-Biker, die mit Mountain- oder Gravelbike, oder auch mit dem E-Bike unterwegs sind. Es sind sowohl, je nach Relief und Topographie, kurze Strecken mit rund 11 Kilometern wie auch Touren mit über 40 Kilometern. Die Routen führen auf Höhenzüge, zu Seen und zu genussreichen Einkehrzielen und verlaufen größtenteils in einer Höhenlage zwischen 800 und 1500 Metern.

In einer Übersichtskarte sind die Strecken
mit Höhenprofil und Kurzbeschreibung sowie Schwierigkeitsgrad verzeichnet. Auf www.naturbiken.de finden sich alle Strecken mit detaillierter Beschreibung zum Download bereit. Auch an die Erreichbarkeit haben die Planer gedacht: Die "NaturBiken"-Haupt-Routen sind an die Bahn in Deutschland und Tirol (dort auch ans Postbus-Netz) angebunden.

Mitte Juni wurde das Projekt nach fünfjähriger Planung offiziell mit der Befahrung der Zinken-Runde eröffnet. Vertreter der beteiligten Kommunen, der Träger aus dem Allgäu und dem angrenzenden Tirol sowie Tourismus-Verantwortliche ließen das viel diskutierte Projekt noch einmal Revue passieren.

Landrätin Maria Rita Zinnecker, Aufsichtsratsvorsitzende
der Allgäu GmbH, bedankte sich bei allen Beteiligten, die im Laufe der Jahre, von den ersten Tourenvorschlägen in diversen Karten bis hin zu den "NaturBiken"-Routen an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Ihr Dank galt insbesondere den Vertretern aus der Alp-, Forst- und Landwirtschaft, Jagd, Naturschutz und allen engagierten Verantwortlichen vor Ort.

Stefan Storf, Projektleiter bei der Allgäu GmbH: "Mit dem neuen Wegenetz NaturBiken Allgäu/ Tirol ist nicht nur ein neues Angebot für Radler und Radlerinnen geschaffen worden. Gerade Auswärtige freuen sich über ausgewiesene Strecken, auf denen sie sicher sein können, dort auch unterwegs sein zu dürfen." Alle Beteiligten erhoffen sich durch das neue Wegenetz unter anderem, dass es weniger Konflikte zwischen Radlern und Alpwirten, Jägern und Grundeigentümern gibt.

Das "Interreg"-Projekt wird aus Mitteln
des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Efre) gefördert. Etwa 840 000 Euro sind in das Projekt geflossen, 75 Prozent der Netto-Kosten hat der Efre übernommen.

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Weitere Informationen

Allgäu GmbH
Gesellschaft für Standort und Tourismus
Allgäuer Straße 1
87435 Kempten

Fon: 0831/ 575 373- 0

E-Mail: info@allgaeu.de
Internet: www.allgaeu.de/naturbiken

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