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11.03.2025 | Bei den Reifen des US-Herstellers geht es keineswegs um „Branding“ – Specialized betreibt seit Jahrzehnten großen Aufwand bei der Entwicklung und kann zahlreiche sehr ausgereifte Modelle vorweisen. Für 2025 sind nun wichtige Modelle aktualisiert worden und sollen in Sachen Gewicht, Leichtlauf und Pannenschutz noch bessere Leistungen bringen. Am veränderten Etikett sind die neuen Reifen gut erkennbar.
5 Watt schneller soll der neue Wettkampfreifen der Marke sein.Los geht’s mit dem Turbo RapidAir, der früher fein profiliert war, nun aber als Slick mit luftwiderstandsoptimierten Vertiefungen 2 Watt schneller sein soll. Dazu addieren sich 3 Watt weniger Rollwiderstand durch die neu konstruierte 120-tpi-Karkasse. Specialized gibt ein Gewicht von 220 Gramm in 26 mm und 230 Gramm in 28 mm an und nimmt damit den Titel des leichtesten Tubeless-Rennreifens in Anspruch. Die Gummimischung mit festerem „Gripton T2“-Laufstreifen und griffigen „Gripton T5“-Schultern soll für optimales Rollverhalten und viel Sicherheit bei Schräglage sorgen; der Pannenschutz steht freilich angesichts des geringen Gewichts etwas hintan, sodass der Turbo RapidAir rein für den Wettkampfeinsatz gemacht ist.
Der Turbo TLR bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Rollwiderstand, Pannenschutz und Gewicht.Als schnellen Trainingsreifen bzw. stabilen Rennreifen stellt Specialized den S-Works Turbo TLR vor, der den Turbo 2BR ersetzt. Diesem soll er laut Hersteller einen um 10 % reduzierten Rollwiderstand voraus haben, erreicht durch das optimierte Profil. Auch hier kommt Gripton T2/T5 zum Einsatz; die dreilagige Karkasse soll zusammen mit einer Schutzlage unterm Laufstreifen die Pannenfestigkeit verbessern. Der Turbo TLR wird in 28 und 30 mm angeboten und soll je nach Ausführung und Farbe zwischen 265 und 285 Gramm wiegen.
Der Mondo hat seine Robustheit bereits mit einem Sieg bei Paris-Roubaix bewiesen.Dritter im Bunde ist der Mondo TLR, ehemals S-Works Mondo. In 28, 32 und 35 mm Breite angeboten (310/330/360 Gramm), ist dies der pannenfeste Allrounder des US-Herstellers, der ebenso als haltbarer Trainingsreifen wie als Rennreifen für extreme Bedingungen gedacht ist. Mit diesem Reifen in 32 mm Breite gewann Lotte Kopecky 2024 Paris-Roubaix, womit alles gesagt ist. Auch dieser Reifen verwendet die bewährte Gummimischung; die dreilagige Karkasse ist mit einer zusätzlichen Pannenschutzschicht sowie einer netzartigen Verstärkung an der Seitenwand versehen.
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