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10.01.2026 | (rsn) – Matteo Jorgenson hat gezögert, als er zu Beginn des vergangenen Jahres von Visma - Lease a Bike ein ebenso attraktives wie langfristiges Vertragsangebot erhalten hatte. Wie der 26-jährige US-Amerikaner in einem vom Team veröffentlichten Video nun erklärte, war er sich zunächst nicht sicher, ob er so lange Profiradsport würde betreiben wollen.
“Es hat Monate gedauert, bis ich mich damit wohlgefühlt habe. Das lag daran, dass ich darüber nachgedacht habe, ob und wie ich meine Profikarriere fortsetzen kann. Sie erfordert viele Opfer, und ich bin mir bewusst, wie viel ich aufgeben muss. Ich wollte mich damit wohlfühlen“, sagte Jorgenson.
Mittlerweile könne er sich mit seiner Rolle als einer der Kapitäne des Rennstalls immer mehr anfreunden, zudem habe sich sein “Privatleben in Europa stabilisiert“, so der zweimalige Gesamtsieger von Paris-Nizza, der, von seiner erfolgreichen Titelverteidigung abgesehen, im vergangenen Jahr aber sieglos blieb und die Saison mit einem zehnten Gesamtrang bei der Vuelta a Espana beendete.
“Es ist schwierig, sich ständig zu verbessern. Ich sehe diese Saison eher als persönlichen Erfolg denn als sportlichen. Was die Ergebnisse angeht, war sie vergleichbar mit der letzten Saison, vielleicht sogar etwas schwächer, aber ich fühle mich in meiner Rolle als einer der Leader des Teams immer wohler“, so Jorgenson.
Letztlich nahm er das Angebot an, womit Jorgenson mindestens bis Ende 2029 in Diensten von Visma – Lease a Bike stehen wird. “Die Vertragsunterzeichnung fühlte sich wie ein bedeutender Moment an. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Prozess mental durchlaufen und mich langfristig an das Team und seine Mitglieder gebunden habe“, sagte Jorgenson, der 2020 Profi bei Movistar geworden war und zur Saison 2024 zum Team des zweimaligen Toursiegers Jonas Vingegaard wechselte.