RSN Rangliste, Platz 56: Simon Geschke

Das schwache Frühjahr war eine große Enttäuschung

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Simon Geschke (Giant-Alpecin) | Foto: Cor Vos

21.11.2016  |  (rsn) - In der Vorsaison gelang Simon Geschke (Giant-Alpecin) mit dem Etappensieg bei der Tour de France der ganz große Coup. Im Jahr 2016 lief es für den Freiburger allerdings nicht so gut. Ein vergleichbarer Erfolg gelang Geschke in 78 Renntagen nicht. Als wertvollstes Ergebnis stand Rang elf beim GP de Montréal zu Buche ."Meine Bilanz fällt eher negativ aus", kommentierte der 30-Jährige deshalb sein Radsportjahr, in dem er auch nicht verletzungsfrei über die Runden kam.

Mit einem siebten und achten Etappenrang bei der Andalusien-Rundfahrt und Paris-Nizza konnte Geschke im Frühjahr nur zwei Mal in die Top Ten fahren. "Im Winter und Frühjahr war ich mehrmals verletzt oder krank, und auch wenn ich in guter Form war, fehlten mir einfach die persönlichen Ergebnisse. Das schwache Frühjahr war eine große Enttäuschung", sagte er.

Darüber konnte auch nicht der 19. Platz bei Mailand-Sanremo hinwegtäuschen, wo Geschke nach einer starken Vorstellung bester deutscher Teilnehmer war. Weit zurück hinter seinen persönlichen Erwartungen blieb er auch bei den Ardennenklassikern, die zu seinen Lieblingsrennen zählen: Platz 42 beim Amstel Gold Race blieb das beste Resultat - indiskutabel für einen Klassiker erprbten Fahrer wie Geschke. Und auch bei der Tour de France lief es nicht nach Wunsch, ein weiterer Ausreißercoup wie 2015 auf der 17. Tour-Etappe in Pra-Loup war diesmal außerhalb jeder Reichweite.

Positiv in Erinnerung behielt Geschke dagegen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, die er im Anschluss an die Tour de France bestritt. "Das war mein Highlight der Saison", sagte der Giant-Profi, der im Einzelzeitfahren einen respektablen 13. Platz herausfahren konnte.

2017 geht Geschke in sein neuntes Jahr im Rennstall von Manager Iwan Spekenbrink, die dann unter dem Namen Sunweb antreten wird. Damit zählt er zu den dienstältesten Fahrern im Team. "Nächstes Jahr will ich erstmal im Frühjahr wieder konkurrenzfähig bei den Ardennenklassikern sein, und dann natürlich eine gute Tour mit Start in Düsseldorf fahren", nannte er seine Ziele.

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