Giro d`Italia, Vier Tage von Dünkirchen

Vorschau auf die Rennen des Tages/ 10. Mai

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Heute steht die 6. Etappe des Giro d´Italia an. | Foto: Cor Vos

10.05.2018  |  rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichtigsten Wettbewerbe.

Giro d`Italia (1.UWT), 6. Etappe - 164 Kilometer
Das Peloton erlebt ein frühes Wiedersehen mit dem Ätna. Im vergangenen Jahr endete bereits die 4. Etappe am höchsten Vulkan Europas, damals gewann der Slowene Jan Polanc. Diesmal nimmt das Feld den Berg allerdings erstmals von der anderen Seite in Angriff. Der Anstieg beginnt in Ragalna und endet nach offiziell 15 Kilometern in 1.736 Meter Höhe am Observatorium des Vulkans. Allerdings verläuft das Terrain bereits ab 39 Kilometer vor dem Ziel ansteigend. Doch auch der erste Teil der Etappe ist nicht zu vernachlässigen, denn das Profil ist vom Start in Caltanissetta an hügelig. Der Anstieg zum Ätna weist eine durchschnittliche Steigung von 6,5 Prozent und Maximalwerte von 15 Prozent auf. Der große Kampf zwischen den Klassementfahrern ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Rundfahrt allerdings noch nicht zu erwarten.

Für Spitzenreiter Rohan Dennis (BMC) wird der Donnerstag allerding ein echter Härtetest. Auch die anderen Klassementfahrer wie Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb) oder Chris Froome (Sky) müssen erstmals die Karten auf den Tisch legen. Gespannt sein dürfen vor allem die deutschen Fans darauf, wie sich Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) am Ätna schlägt.

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Vier Tage von Dünkirchen, (2.HC), 3. Etappe - 172 Kilometer
Kann André Greipel (Lotto Soudal) in Frankreich nachlegen? Am Donnerstag gewann der dreimalige Deutsche Meister die 2. Etappe und ist nun der Top-Favorit für dend ritten Abschnitt. Auf den 172 Kilometern von Fort Mahon Plage nach Ecques stehen drei Bergwertungen auf dem Programm, ehe es 20 Kilometer vor dem Ziel auf den flachen Rundkurs geht. Die Zielgeraden können sich die Sprinter bereits 15 Kilometer vor dem Ziel einmal anschauen, ehe die Schlussrunde folgt. Ganz einfach ist die Ankunft allerdings nicht. Denn der letzte Kilometer verläuft zunächst ansteigend, ehe die letzten Meter zum Ziel hinab führen. Neben Greipel machen sich auch Auftaktsieger Marc Sarreau (Groupama-FDJ), der Gesamtführende Bryan Coquard (Vital Concept) und Nacer Bouhanni (Cofidis) Hoffnungen auf den Etappensieg.

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