Auftritt im “Aktuellen Sportstudio“

Vogel dachte sogar an Bein-Amputation

Foto zu dem Text "Vogel dachte sogar an Bein-Amputation"
Kristina Vogel | Foto: Cor Vos

16.12.2018  |  (rsn) - Die seit ihrem Unfall auf der Bahn in Cottbus im Sommer querschnittsgelähmte Kristina Vogel hatte sich in der Zeit ihrer Rehabilitation mit dem Gedanken an eine Bein-Amputation befasst.

"In der Zeit, in der ich angefangen habe, zu sitzen und versucht habe, mich zu duschen oder mich im Bett zu wenden, habe ich festgestellt: Die Beine sich schon echt schwer. Ohne Beine würde es doch leichter gehen", sagte die zweimalige Olympiasiegerin am Samstag bei einem Auftritt im "Aktuellen Sportstudio".

Dann jedoch habe sie sich gesagt: "Die Beine gehören ja zu mir. Sie haben mich 28 Jahre lang getragen und ich würde sie schon schmerzlich vermissen. Von daher ist dieser Gedanke ganz schnell weggegangen und ich bin froh, dass sie da sind."

Zwar habe es auch "schwarze Momente" gegeben, so Vogel weiter: "Aber das Leben geht ja weiter und es ist ja trotzdem schön. Ich kann immer noch super schöne Sachen machen – nicht mehr als Fußgänger, aber im Rollstuhl", sagte die Erfurterin die nach den dramatischen Ereignissen des 26. Juni weiter im Berliner Unfall-Krankenhaus Marzahn betreut wird und die im Sportstudio Optimismus und Zuversicht ausstrahlte. Vogel, die Weihnachten im Kreis ihrer Familie daheim in Erfurt verbringen wird, kann sich sogar vorstellen, Kinder zu bekommen.

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