Vertrag mit der Niederländerin aufgelöst

Nach nur vier Monaten gehen Ensing und Sunweb getrennte Wege

Foto zu dem Text "Nach nur vier Monaten gehen Ensing und Sunweb getrennte Wege"
Legt vorzeitig das Sunweb-Trikot ab: Janneke Ensing | Foto: Cor Vos

03.05.2019  |  (rsn) - Nach nur vier Monaten wird Janneke Ensing das Team Sunweb schon wieder verlassen. Wie der niederländische Rennstall am Freitag bekanntgab, habe man sich im gegenseitigen Einvernehmen auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags geeinigt.

Nach Angaben von Coach Hans Timmermans hätten sich die Erwartungen von Fahrerin und Team nicht erfüllt. “Jeder sollte in einer für ihn passenden Umgebung arbeiten. Daher kann es nur die richtige Entscheidung sein, Janneke die Möglichkeit zu geben, ihre Karriere anderswo fortzusetzen“, wurde er in einer Sunweb-Mitteilung zitiert.

Die 32 Jahre alte Ensing war erst zur Saison 2019 zu Sunweb gestoßen und wusste bei der Strade Bianche auch mit einem achten Platz zu überzeugen, in den folgenden Einsätzen blieben die Ergebnisse allerdings aus. Beim Fleche Wallonne etwa, wo sie 2018 noch Dreizehnte wurde, langte es diesmal für die Niederländerin nur zu Rang 56.

“Nach einigen Gesprächen mit dem Team haben wir entschieden, dass es für beide Seiten die beste Option ist, wenn wir künftig getrennte Wege gehen. Anfangs sah es so aus, als könnte es gut passen, aber es hat nicht so geklappt“, so Ensing, die nicht die erste Fahrerin ist, die das einem strikten Verhaltenskodex unterliegenden Sunweb-Team verlässt, weil sich die Arbeitsweisen nicht miteinander vertragen. Zuletzt war das bei Ellen van Dijk so gewesen, 2013 verließ Charlotte Becker das Team ebenfalls mitten in der Saison.

Auch im Männerteam kam es schon zu ähnlich begründeten Abschieden, so Ende 2018 im Fall des Belgiers Edward Theuns, der nach nur einem Jahr wieder zu Trek - Segafredo zurückkehrte. "Wir sind kein einfaches Team", gestand Teamchef Spekenbrink gegenüber Cycling Weekly bereits im vergangenen Jahr in einem Interview ein. "Wir haben eine sehr erfolgreiche, aber auch sehr fordernde Herangehensweise an den Spitzensport."

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