Sagan, Schachmann und Großschartner im Aufgebot

Räumt Bora - hansgrohe auch bei Tour of California ab?

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Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe) feierte in dieser Saison bereits fünf Siege. | Foto: Cor Vos

07.05.2019  |  (rsn) - Bereits 20 Siege hat das deutsche Bora-hansgrohe-Team in dieser Saison bereits eingesammelt - nur sechs weniger als Deceuninck - Quick-Step, die zu diesem Zeitpunkt wieder erfolgreichste der WorldTour-Mannschaften.

Weitere könnten bei der am Sonntag in Sacramento beginnenden Kalifornien-Rundfahrt (12. - 18. Mai) hinzukommen, denn zur 15. Auflage des größten Mehretappenrennens am Amerikanischen Kontinent tritt der Raublinger Rennstall mit einem starken Aufgebot an, aus dem der dreimalige Weltmeister Peter Sagan, der Lüttich-Dritte Maximilian Schachmann sowie Felix Großschartner, Gewinner der Türkei-Rundfahrt und Vierte der Tour de Romandie, herausragen. Helferaufgaben für das Spitzentrio werden die Italiener Daniel Oss und Oscar Gatto sowie Juraj Sagan und Erik Baska, neben den Sagan-Brüdern der dritte Slowake im Kalifornien-Team.

Nach einem alles in allem enttäuschenden Frühjahr wird vor allem Peter Sagan alles daransetzen, sich bei der Rundfahrt durch den US-Westküstenstaat schadlos zu halten und seinen Rekord von bisher 16 Etappensiegen (dazu gewann der 29-Jährige 2015 auch noch die Gesamtwertung) weiter auszubauen.

Dagegen schwamm der vier Jahre jüngere Schachmann in diesem Frühjahr auf einer Erfolgswelle sondergleichen. Zu seinen fünf Saisonsiegen -allein drei davon bei der Baskenland-Rundfahrt eingefahren - kamen überragende Auftritte bei allen drei Ardennenklassikern. Das Amstel Gold Race und den Fleche Wallonne landete Schachmann jeweils auf dem fünften Platz, bei Lüttich-Bastogne-Lüttich reichte es hinter Jakob Fuglsang (Astana) und seinem Teamkollegen Davide Formolo sogar zum Podium. Bei seiner zweiten Teilnahme an der Tour of California ist Schachmann sowohl ein Kandidat für Etappensiege als auch auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung.

Letzteres ist auch dem 25-jährigen Großschartner zuzutrauen, der alle seine bisher vier Rundfahrt-Einsätze unter den besten Zwölf beendeten. Angesichts der Streckenführung mit langen, aber nicht zu steilen Anstiegen ist dem Marchtrenker sogar das Schlusspodium zuzutrauen.

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