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11.05.2019 | (rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichtigsten Wettbewerbe.
Giro d`Italia, 1. Etappe - 8,2km (EZF)
Der Giro beginnt in diesem Jahr in der norditalienischen Region Emilia-Romagna und deren Hauptstadt Bologna, die zuletzt 1994 den Grande Partenza des Giro ausrichtete. Damals standen mit einer kurzen Straßenetappe und einem Zeitfahren noch zwei Etappen an einem Tag auf dem Programm, diesmal sind die Fahrer nur im Kampf gegen die Uhr gefordert.
Die 8,2 Kilometer lange Strecke führt zunächst durch den Stadtkern von Bologna, ehe auf den letzten beiden Kilometern am Colle della Guardia über den Tagessieg und das erste Rosa Trikot des 102. Giro d’Italia entscheidet. Der Anstieg hinauf zur roten Basilica della Madonna di San Luca ist aus dem italienischen Eintagesrennen Giro dell’Emilia bekannt und mit 2,1 Kilometern Länge sowie einer durchschnittlichen Steigung von 9,7 Prozent (maximal 16 Prozent) eine echte Prüfung.
Die kletterstarken Klassementfahrer wie Primoz Roglic (Jumbo - Visma) sind heute wohl im Vorteil, Simon Yates (Mitchelton - Scott) und Miguel Angel Lopez (Astana) dürften kaum Zeit verlieren. Die Etappe endet übrigens erst in den Abendstunden, der letzte Fahrer sollte um 20 Uhr im Ziel sein.
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Am späten Nachmittag startet am Samstag auch der @giroditalia mit einem Einzelzeitfahren. Eurosport 1 überträgt ab 16:40 Uhr live, wir tickern für euch ab 18 Uhr unter https://t.co/iVAQezgDqz pic.twitter.com/HievHb0bQd
— Radsport News (@RadsportNewscom) 10. Mai 2019
Vuelta a Madrid (2.1), 2. Etappe - 160km
Nach der Sprintentscheidung zum Auftakt, den Niccolo Bonifazio (Total Direct Energie) gewann, könnten am Samstag die Ausreißer die Nase vorn haben. Vor allem die ersten Rennhälfte mit vier Anstiegen der 3. Kategorie und einem der 2. Kategorie bietet genügend Gelegenheiten, um sich einen entscheidenden Vorsprung auf die Sprinter herauszufahren. Allerdings führt die Strecke dann zunächst weitestgehend bergab, ehe knapp 20 Kilometer vor dem Ziel nochmals eine Bergwertung der 3. Kategorie ansteht, an die sich eine kleine Berg- und Talfahrt anschließt, und auch das Finale in San Martin de Valdeiglesias führt leicht bergan. Anwärter auf den Tagessieg sind die beiden spanischen Movistar-Profis Carlos Barbero und Eduard Prades.
Am Samstag geht die @Vuelta_Madrid in die zweite Runde. Wieder steht ein welliges Teilstück an, das sowohl für Sprinter als auch Ausreißer eine Option ist. pic.twitter.com/NpTsaBFgZ5
— Radsport News (@RadsportNewscom) 10. Mai 2019