Belgier wirft Ärzten in Pau falsche Behandlung vor

Van Aert: Nach zwei Operationen vor langer Rehabilitation

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Wout Van Aert (Jumbo - Visma) | Foto: Cor Vos PRÜFEN

02.08.2019  |  (rsn) - Nach zwei Operationen an seiner Oberschenkelwunde ist unklar, wann Wout Van Aert (Jumbo - Visma) wieder ins Peloton zurückkehren wird. Das teilte sein Team bereits vor einigen Tagen mit. Am Donnerstag nun warf der Belgier den Ärzten in Frankreich vor, ihn falsch behandelt zu haben.

"Es war kein dramatischer Unfall, aber aufgrund der Behandlung, die in Frankreich zu wünschen übrig ließ, hätte es schlimmer sein können, wenn wir nicht schnell gewesen wären“, erzählte Van Aert dem belgischen TV-Sender Sporza. Am Montag war Jumbo-Visma-Orthopäde Toon Claes vom Team mit den Worten zitiert worden, dass Van Aerts Genesung eine "langsame, günstige Entwicklung" nehme.

Van Aert hatte sich im Tour-Zeitfahren von Pau bei einem Sturz am Streckengitter den rechten Oberschenkel aufgerissen und musste in einem dortigen Krankenhaus operiert werden. Danach war aber im belgischen Herentals noch ein zweiter Eingriff erforderlich. “Ich bin froh, dass ich die Hände von Claes geraten bin und dass er schnell und rechtzeitig intervenierte", sagte Van Aert dazu.

Derzeit sitzt der dreimalige Crossweltmeister noch in einem Rollstuhl und kann mit Krücken lediglich einige Schritte zurücklegen. "Ich werde lange nicht Radfahren können und werde viel verlieren. Aber wenn ich hart dafür arbeite, werde ich zu meinem normalen Niveau zurückkehren“, sagte er zu seiner wohl noch lange andauernden Rehabilitation.

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