Aus Mangel an Beweisen

Winokurow und Kolobnew vom Bestechungsvorwurf freigesprochen

Foto zu dem Text "Winokurow und Kolobnew vom Bestechungsvorwurf freigesprochen"
Alexander Winokurow und Alexander Kolobnev bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2010 | Foto: ROTH

05.11.2019  |  (rsn) - Alexander Winokurow und Alexander Kolobnev können durchatmen. Der Kasache und der Russe wurden laut wielerflits.be am Dienstag von einem Lütticher Gericht aus Mangel an Beweisen vom Bestechungsvorwurf freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die Ex-Profis eine Haftstrafe von je sechs Monaten sowie hohe Geldstrafen gefordert. Sie geht davon aus, dass sich Winokurow im Jahr 2010 seinen damals zweiten Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gegen die Zahlung von 150.000 Euro an Kolobnew, der damals Zweiter wurde, erkauft hatte.

Als Beweise legten die Ankläger den E-Mail-Verkehr sowie und Geldbewegungen auf den schweizerischen und monegassischen Bankkonten der beiden Beschuldigten vor. Das Gericht urteilte jedoch, dass diese nicht für eine Verurteilung ausreichten.

 

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