Renndirektor denkt nicht an eine Verschiebung

Guillen: “Vuelta 2020 soll die beste in der Geschichte werden“

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Javier Guillen ist Renndirektor der Vuelta a Espana. | Foto: Cor Vos

27.03.2020  |  (rsn) - Die Organisatoren der Vuelta a Espana gehen davon aus, dass die dritte GrandTour des Jahres trotz der Corona-Pandemie wie geplant am 14. August in Utrecht in den Niederlanden wird beginnen können und am 6. September in der spanischen Hauptstadt Madrid enden wird. "Ich kann Ihnen versichern, dass wir alle besser aufeinander abgestimmt und uns so einig sind wie nie zuvor. Wir wollen eine großartige Vuelta 2020 - die beste in der Geschichte", sagte Renndirektor Javier Guillén der spanischen Nachrichtenagentur EFE und betonte: “Das gesamte Vuelta-Team ist motiviert.“

Spanien gehört mit bisher mehr als 4.300 Toten zu den am schlimmsten vom Corona-Virus heimgesuchten Ländern. "Ich bin besorgt über alles, was passiert, aber vor allem aus menschlicher Sicht. Es ist eine außergewöhnliche, unerhörte, beispiellose Situation", sagte Guillén mit Blick auf die große Opferzahl.

An eine Verkürzung der dreiwöchigen Rundfahrt, wie sie etwa UCI-Präsident David Lappartient bei einer möglichen Verlegung des Giro d’Italia in den Herbst angeregt hatte, oder an ein in die Diskussion gebrachtes “abgespecktes Format“ ohne Zuschauer entlang der Strecke wie im Fall der Tour denkt der Vuelta-Chef allerdings nicht. “Unsere Idee ist, dass die Vuelta wie geplant stattfindet“, so Guillen.

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