Mit Blick auf die Tour de France

Jumbo - Visma will sich gegen die Corona-Gefahren wappnen

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Die Tour-Dreierspitze von Jumbo - Visma, in der Mitte Team-Manager Richard Plugge, re. Wout Van Aert | Foto: Cor Vos

01.05.2020  |  (rsn) - Nach wie vor steht ein großes Fragezeichen hinter der diesjährigen Tour de France. Geplant ist die 107. Auflage der Frankreich-Rundfahrt nunmehr für den 29. August bis 20. September, also zwei Monate nach dem ursprünglichen Termin. Die Zeit bis zum Grand Départ will das niederländische Team Jumbo - Visma nutzen, um in der Corona-Krise gegen alle vom Virus ausgehenden Gefahren gewappnet zu sein, sollte das größte Radrennen der Welt stattfinden können.

"Wir haben vier Monate Zeit, um uns was zu überlegen", sagte Sportdirektor Merijn Zeeman in einem Gespräch mit dem Algemeen Dagblad. “Wir müssen zusammenarbeiten, um einen Weg zu finden, wieder an die Arbeit gehen zu können.“ Zeeman kündigte an, vorurteilsfrei den Ratschlag von Experten einzuholen. “Es gibt keine heiligen Kühe“, sagte er.

Bereits vor zwei Jahren hat das Team eine Null-Toleranz-Richtlinie für Händeschütteln eingeführt. Zudem werden Hotelzimmer, die mit eigenen Matratzen ausgestattet sind, desinfiziert - gleiches gilt für die Klimaanlage, Fernbedienungen und Türgriffe. Nun erwägt das Management, den Fahrern zu ermöglichen, in Wohnmobilen oder Schlafanhängern zu schlafen. Die Mahlzeiten werden in einem separaten Küchenwagen zubereitet.

Ebenfalls zum Standard gehört schon, dass Mitarbeiter mit Krankheitssymptomen separiert werden. “Pfleger massieren nicht, wenn sie erkältet sind, und bereiten keine Wasserflaschen zu. Und sie schlafen getrennt voneinander, bis sie beschwerdefrei sind “, berichtete Zeeman.

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