Verbände müssen bis 20. Mai Vorschläge abgeben

Italienische und französische Rennkalender nehmen Gestalt an

Foto zu dem Text "Italienische und französische Rennkalender nehmen Gestalt an"
Szene aus Paris-Nizza 2019 | Foto: Cor Vos

11.05.2020  |  (rsn) - Wenige Tage, nachdem der Radsportweltverband UCU den neuen WorldTour-Rennkalender bekanntgegeben hat, haben nun auch der Italienische und der Französische Verband nachgezogen und Vorschläge für revidierte Terminplanungen vorgelegt. Darüber berichtet Tuttobiciweb für Italien und wielferflits.nl im Fall von Frankreich. Die Pläne sollen demnach heute der UCI vorgelegt werden.

Laut Tuttobiciweb beginnt der italienische Kalender am 4. und 5. August mit den beiden Klassikern Mailand-Turin und Gran Piemonte, die damit zwischen den WorldTour-Events Strade Bianche (1. August) und Mailand-Sanremo (8. August) platziert sind. Die Italienischen Straßen-Meisterschaften sind für das Wochenende 21. - 23. August vorgesehen und liegen, wie von der UCI auch geplant, eine Woche vor dem Tour-Start. Das aus den Eintagesrennen Tre Valli Varesine, Coppa Agostoni und Coppa Bernocchi bestehende bestehende Trittico Lombardo wird durch ein Rennen durch die Lombardei am 22. September ersetzt.

Die Rundfahrten Adriatica Ionica Race, Tour of the Alps sowie Giro di Sicilia werden in diesem Jahr dagegen nicht stattfinden. Als einziges Etappenrennen unterhalb der WorldTour steht in Italien die Settimana Coppi e Bartali vom 31. August bis zum 4. September im Programm.

Dagegen sieht der Französische Kalender deutlich mehr Rundfahrten vor. Laut Wielerflits.nl macht den Anfang die Route d'Occitanie (1. - 4. August), gefolgt von der Tour de l'Ain (7. - 9. August) und der Tour du Limousin (18. - 21. August) sowie der Tour Poitou-Charentes en Nouvelle Aquitaine (27. - 30. August). Dazu kommen vom August bis zum Oktober noch zahlreiche Eintagesrennen wie die Mont Ventoux Dénivelé Challenge (6. August), der GP de Fourmies (13. September) oder Paris-Tours (11. Oktober).

Dagegen gibt es in anderen Ländern offiziell noch keine Vorschläge. Wie die Zeitung Het Nieuwsblad berichtete, befinde sich etwa der Belgische Verband in Gesprächen mit den Rennveranstaltern und warte auf eine Mitteilung der Regierung, ab wann Radrennen wieder stattfinden können. Die Radsportverbände haben noch bis zum 20. Mai Zeit, ihre nationalen Kalender zu erstellen.

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