Ideale Bedingungen und Corona-Protokoll

Bora - hansgrohe hat im Ötztal den Neustart im Blick

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Bora - hansgrohe| Foto: Cor Vos

28.05.2020  |  (rsn) - Bora – hansgrohe nimmt Kurs auf die Wiedereröffnung der Saison. Das deutsche WorldTour-Team bezieht ab Mitte Juni im Ötztal ein erstes gemeinsamenes Trainingscamp. "Um eine möglichst sichere Durchführung zu gewährleisten, wurde eigens ein teaminternes Corona-Protokoll entwickelt, zudem werden die Fahrer in Gruppen aufgeteilt", schreibt Bora – hansgrohe in einer Pressemitteilung.

"In erster Linie sind wir alle sehr froh, dass es endlich wieder losgeht. Dieses Camp ist doch eine Art Auftakt für die Rückkehr in den Alltag für uns alle. Uns bleiben zwei Monate, um uns auf die ersten Rennen vorzubereiten, da ist dieses Trainingslager ideal und alle sind top motiviert. Für uns zahlt sich die Partnerschaft mit dem Ötztal nun doppelt aus, denn dort wurde alles getan, um uns ein Camp zu ermöglichen. Wir haben perfekte Bedingungen, in der Höhe und im Tal. Dadurch können wir auch sehr individuelle Programme für die Sportler anbieten, damit alle im August top-fit sind", erklärte Team-Manager Ralph Denk.

Im Ötztal finden die Raublinger ideale Bedingungen vor. So liegen das Timmelsjoch (2509 m), der Rettenbachferner mit 10,5 Prozent durchschnittlicher Steigung auf einer Länge von 13,5 Kilometer und die Ötztaler Gletscherstraße, die auf 2.830 Meter aufsteigt, direkt vor der Haustür.

Das Team hat ein Konzept erarbeitet, damit zusätzlich zur Medizinischen Versorgung auch das Infektionsrisiko so gering wie möglich bleibt. "Es basiert auf den Säulen Infektionsschutz durch Hygiene- und Verhaltensanweisungen, durchdachte Steuerung der Arbeitsprozesse und Kontakte, sowie klar regulierten medizinischen Maßnahmen wie gezielte Covid-19 Testungen", erklärte Teamarzt Jan-Niklas Droste.

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