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18.07.2020 | (rsn) - Zwar reichte es für das südafrikanische Team NTT am Mandela-Day nicht zum Etappensieg auf der 5. Etappe der virtuellen Tour de France. Doch die Mannschaft zeigte auch bei der virtuellen Fahrt hinauf zum Mont Ventoux eine starke Leistung und landete mit Domenico Pozzovivo, Louis Meintjes und Stefan De Bod auf den Plätzen zwei bis vier.
Damit baute NTT nicht nur seine Führung in der Gesamt-, der Punkte- und der Mannschaftswertung aus, sondern übernahm auch noch die Führung in der Bergwertung.
Nur mit dem Tagessieg wollte es nicht klappen. Hier entpuppte sich der Kanadier Michael Woods (EF Pro Cycling) als zu stark. Woods benötigte für die insgesamt 22,8 Kilometer, die letzten 13 davon führten bergauf zum Chalet Reynard 46:04 Minuten und war damit 18 Sekunden schneller als Pozzovivo, Meintjes hatte bereits 50 Sekunden Rückstand und De Bod 1:16 Minuten.
"Das war ein wichtiger Sieg bei einem großen Event für aus. Wir wollten heute noch mal richtig einen raushauen, das ist uns gelungen. NTT waren superstark, ich habe früh attackiert und immer wieder Nadelstiche gesetzt, bis sie nicht mehr mitkonnten", erklärte Woods im Siegerinterview.
So lief das Rennen:
Wie bei den Frauen entwickelte sich auch die Königsetappe der Männer zu einem Ausscheidungsfahren. Dabei entpuppte sich früh Woods als der stärkste Mann auf dem Rollentrainer. Der Kanadier schüttelte nach und nach die Konkurrenz ab, so dass fünf Kilometer vor dem Ziel nur noch Pozzovivo und Meintjes an seinem Hinterrad waren.
Nachdem der Südafrikaner Meintjes kurz darauf passen passen erhöhte der EF-Profi 3,5 Kilometer vor dem Ziel abermals das Tempo, so dass auch der Italiener von NTT nicht mehr folgen konnte. Sekunde um Sekunde brachte Woods zwischen sich und seine Verfolger und feierte letztlich einen ungefährdeten Solosieg.
Dahinter behauptete das NTT-Trio Pozzovivo, Meintjes und De Bod ihre Plätze, so dass man als Spitzenreiter in allen Sonderwertungen auf die morgigen Schlussetappe auf den virtuellen Champs Elysées gehen wird.
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