Teamchef plant mit Lopez, Valverde, Mas und Soler

Unzué will vier Movistar-Kapitäne zur Vuelta schicken

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Movistar gewann 2020 die Mannschaftswertung der Spanien-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos

12.02.2021  |  (rsn) - Bei der Tour de France trat das Movistar Team schon mehrfach mit einer Dreierspitze an - bekanntermaßen ohne durchschlagenden Erfolg. Bei der diesjährigen Vuelta a Espana (14. August - 5. September) will es der spanische Rennstall nun sogar mit einem Führungsquartett versuchen.

Wie Teammanager Eusebio Unzué nach der Präsentation der 76. Auflage der Spanien-Rundfahrt in Burgos ankündigte, plant Movistar beim Heimspiel mit Neuzugang Miguel Ángel López, Alejandro Valverde, Enric Mas und Marc Soler, den ersten Gesamtsieg seit 2016 einzufahren. Damals sicherte sich der im vergangenen Jahr zu Arkéa - Samsic abgewanderte Nairo Quintana die letzte Grand Tour des Jahres. 2020 war Mas auf Rang fünf des Schlussklassements bester Movistar-Profi. Der 25-jährige Spanier gewann dazu die Nachwuchswertung, sein Team sicherte sich mit deutlichem Vorsprung die Mannschaftswertung.

"Die Vuelta ist zusammen mit der Tour de France das wichtigste Rennen der Saison. Wir werden versuchen, dort mit den besten Fahrern zu starten. Die Idee ist, mit Alejandro, Enric, Marc und Miguel Ángel zu beginnen“, sagte Unzué. Movistar hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass Valverde, López und Mas sich auf die Vuelta konzentrieren würden, nun will das Team auch noch Soler aufbieten. Der 27-jährige Spanier war schon als Kapitän für den Giro d'Italia benannt worden, López und Mas werden auch die Tour de France bestreiten.

Vom Streckenplan der Spanien-Rundfahrt zeigte sich Unzué angetan. “Der Parcours überrascht mich angenehm. Es ist eine sehr schwere Vuelta, auch wenn es nicht durch die Pyrenäen geht“, sagte er.

Die kommende Vuelta wird wieder den Kletterspezialisten entgegen kommen, hat aber auch zwei Zeitfahren - zum Auftakt und als Finale - im Programm. Sieben Teilstücke sind als Bergetappen ausgewiesen, sechs sollten den Sprintern liegen. Dazu kommen vier Etappen durch Mittelgebirge sowie zwei mit hügeligem Profil.

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