Androni-Teamchef schreibt Offenen Brief

Keine Giro-Wildcard: Savio ruft MPCC zur Hilfe

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Gianni Savio (links) 2017 mit dem damals noch für Androni Giocattoli fahrenden Egan Bernal. | Foto: Cor Vos

03.03.2021  |  (rsn) - Mit Empörung hat Gianni Savio auf die Ankündigung von RCS Sport reagiert, seinem Team Androni Giocattoli - Sidermec für den 104. Giro d'Italia keine Einladung auszusprechen. Die drei Wildcards gingen stattdessen an die anderen italienischen Zweitdivisionäre Bardiani CSF Faizanè, EOLO-Kometa und Vini Zabù. Alpecin - Fenix besitzt als bestes ProTeam 2020 automatisches Startrecht, ebenso wie alle 19 Mannschaften aus der WorldTour.

Nun appelliert Teamchef Savio an die Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport (MPCC), weil er davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft eine der drei Wildcards verdient. "Tatsächlich sind wir das beste italienische Profi-Team auf internationaler Ebene, in der UCI-Weltrangliste, bei der Europe Tour und der Coppa Italia", schrieb der Italiener in einem Offenen Brief an die Teamvereinigung MPCC.

Besonders ärgert sich Savio über die Entscheidung von RCS Sport, weil der Radsportweltverband UCI zu Jahresbeginn sogar erlaubt hatte, die Startplätze von 22 auf 23 Teams zu erhöhen. “Wir waren überzeugt, dass mindestens einer von ihnen auf sportlicher Basis vergeben wird. Deshalb sind wir schockiert, dass wir diese Einladung, die wir verdienen, nicht erhalten haben. Angesichts dieser schrecklichen Entscheidung von RCS Sport fordern wir das MPCC auf, förmlich einzugreifen, um die Glaubwürdigkeit sicherzustellen“, schließt der Offene Brief.

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