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Mit Buchmann, Schachmann, Kelderman und Konrad

Bora - hansgrohe im Baskenland: Mehr Häuptlinge als Indianer

Foto zu dem Text "Bora - hansgrohe im Baskenland: Mehr Häuptlinge als Indianer"
Emanuel Buchmann (li.) und Maximilian Schachmann bei der Baskenland-Rundfahrt 2019 | Foto: Cor Vos

04.04.2021  |  (rsn) - Mit gleich mit vier potenziellen Kapitänen tritt Bora – hansgrohe bei der am Montag beginnenden Baskenland–Rundfahrt an. Emanuel Buchmann, Wilco Kelderman, Maximilian Schachmann und Patrick Konrad werden in Spanien auf Etappenjagd gehen und gute Platzierungen in der Gesamtwertung anpeilen.

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Wegen der Covid-19-Pandemie konnte das Rennen im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Bei der bisher letzten Austragung im April 2019 glänzte der deutsche Rennstall. Schachmann gewann das Zeitfahren der 1. Etappe, eine Hügelankunft am dritten Tag und nach einer Attacke in der letzten Abfahrt kurz vor dem Ziel auch noch das vierte Teilstück. Danach führte Schachmann vor Konrad die Gesamtwertung an, ehe Buchmann die 5. Etappe mit einer langen Attacke für sich, wodurch er auch die erste Position im Klassement übernahm.

Auf der Schlussetappe hatten die drei Bora-Fahrer allerdings einem Großangriff von Astana nichts entgegensetzen. Ion Izagirre gewann schließlich die Rundfahrt, nachdem Adam Yates (damals Mitchelton - Scott) die Abschlussetappe für sich entschied. Bora brachte mit Buchmann (3.), Konrad (9.) und Schachmann (10.) gleich drei Fahrer in die Top Ten.

Buchmann kehrt aus kurzer Rennpause zurück

Zu dem erfolgreichen Trio von damals kommt sich jetzt noch Kelderman hinzu. Der Neuzugang bewies gleich bei seinem ersten Auftritt im Bora-Trikot als Fünfter der Katalonien – Rundfahrt, dass er schon gut in Form ist. Auch Schachmann präsentierte sich mit seiner Titelverteidigung bei Paris – Nizza und Rang 14 bei Mailand – San Remo bereits in Top-Form.

Buchmann kehrt am Montag nach einer einmonatigen Pause ins Renngeschehen zurück. Seine Auftritte in dieser Saison waren bisher durchwachsen. Bei der UAE Tour im Februar wusste er als Vierter der ersten Bergankunft auf dem Jebel Hafeet zwar zu überzeugen, bei der zweiten Bergankunft und der Windkante der 1. Etappe verlor er allerdings viel Zeit. Eine Woche später landete der Ravensburger bei der Strade Bianche auf Rang 40. Die vergangenen Jahre zeigten aber, dass der Kletterer direkt aus dem Training heraus Topplatzierungen bei WorldTour-Rundfahrten einfahren kann.

Unterstützt wird das Kapitänsquartett im Baskenland von Neoprofi Giovanni Aleotti, dessen italienischem Landsmann Cesare Benedetti und dem Niederländer Ide Schelling. Die 61. Baskenland–Rundfahrt beginnt am Montag mit einem Zeitfahren in Bilbao und endet nach sechs schweren Etappen mit vielen Höhenmetern am Samstag mit einer Hügelankunft in Eibar.

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