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Olympiateilnahme wohl nicht gefährdet

Kluge nach Tour-Aus: “Mein Helm ist gebrochen, mein Kopf nicht“

Foto zu dem Text "Kluge nach Tour-Aus: “Mein Helm ist gebrochen, mein Kopf nicht“"
Roger Kluge (Lotto Soudal) ist auf der 13. Tour-Etappe ausgeschieden. | Foto: Cor Vos

09.07.2021  |  (rsn) - Roger Kluge (Lotto Soudal) hat sich bei seinem Sturz in einer Abfahrt rund 66 Kilometer vor dem Ziel der 13. Tour-Etappe keine Knochenbrüche zugezogen. Das teilte sein Manager Marc Bator am Abend gegenüber radsport-news.com mit.

“Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, aber er hat ziemlich gelitten. Roger hat sich zahlreiche Hautabschürfungen zugezogen, hofft allerdings, dass er morgen wieder nach Deutschland zurückkehren kann“, sagte Bator und betonte, dass Kluges Olympiapläne nicht gefährdet seien.

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Nach dem Ausscheiden des 35-jährigen Berliners ist Lotto Soudal mit nur noch vier Fahrern bei der Tour de France unterwegs. Bereits auf der 3. Etappe war Kluges Sprintkapitän Caleb Ewan im Finale schwer gestürzt und musste das Rennen mit einem Schlüsselbeinbruch aufgeben. Seitdem geht sein Team auf Etappenjagd, ist dabei allerdings noch erfolglos. Für das bisher beste Ergebnis sorgte auf der 12. Etappe Tour-Debütant Harry Sweeny, der in Nimes beim Sieg von Nils Politt (Bora - hansgrohe) Dritter wurde.

In dem auf Twitter veröffentlichten Video seines Teams sind die großen Verpflasterungen seiner rechten Körperhälfte zu sehen. In dem Film beschreibt Kluge den Unfallhergang auf Englisch: "Ich fiel hin und habe dann gemerkt, warum alle bremsten: Die Straßen waren sehr brüchig, wir sind letztendlich einfach über Steine gerutscht. Wir waren superschnell und andere Fahrer stürzten über mich. Ich bin dann recht lange gerutscht, so dass ich wusste, dass das kein gutes Ende nimmt", sagte Kluge. "Ich konnte sitzen und aufstehen und spürte, dass nichts gebrochen war. Aber ich hatte so starke Schmerzen am Rücken, dass ich nicht eine Sekunde darüber nachdachte, wieder aufs Rad zu steigen."

Nun müsse er sich zunächst erholen und seine Wunden heilen lassen, bevor dann die Olympischen Spiele in Tokio weiterhin das nächste Ziel blieben, erklärte auch Kluge selbst und hielt dann seine Kopfbedeckung hoch: "Mein Helm ist gebrochen, aber mein Kopf nicht! Also kann ich jetzt nach Hause gehen."

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