Keldermans Edelhelfer seit Tour-Beginn erkältet

Buchmann hofft auf den Ruhetag und will danach angreifen

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Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

10.07.2021  |  (rsn) - Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe) war bei der 108. Tour de France als Helfer für Wilco Kelderman angetreten. Sein Vorhaben konnte der Gesamtvierte von 2019 nur eingeschränkt in die Tat umsetzen - nicht, weil es an der Form fehlt, sondern weil seit dem Grand Départ die Gesundheit nicht mitspielt.

“Die ersten zwei Wochen waren für mich nicht so gut. Ich bin seit der 1. Etappe ein wenig kränklich und nicht hundertprozentig fit“, sagte Buchmann vor dem Start der 14. Etappe in Carcassonne. Für das Wochenende in den Pyrenäen konnte der 28-Jährige ebenfalls keine Entwarnung geben: “Auch heute werde ich mich noch so gut es geht ausruhen. Morgen probiere ich so lange wie möglich bei Wilco zu bleiben und dann kommt der Ruhetag. Da hoffe ich mich zu erholen, um dann richtig angreifen zu können“, sagte Buchmann mit Blick auf die dritte Woche. Dann stehen noch zwei Bergankünfte am Col du Portet und in Luz Ardiden an sowie schon zu Wochenbeginn gleich nach dem Ruhetag eine weitere Bergetappe nach Saint-Gaudens.

Während er selber bei dieser Tour nicht mit den Besten mithalten kann, sieht die Sache für seinen Teamkollegen Kelderman deutlich besser aus. Der 30-jährige Niederländer belegt aktuell Rang sechs und hat die Hoffnung auf das Tour-Podium in Paris noch nicht aufgegeben.

Das scheint ihm Buchmann auch zuzutrauen: “Wilco sieht sehr gut aus. Er wirkt auch wirklich entspannt. Er ist dort, wo er sein muss“, sagte er über den letztjährigen Dritten des Giro d’Italia, der seit dieser Saison die Rundfahrerfraktion bei Bora - hansgrohe verstärkt und bei der Tour erstmals die Kapitänsrolle übernahm.

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