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Heckmann wieder die schnellste Frau

Lindner schlägt Meisen beim Quer.Feld.Rhein in Düsseldorf

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Lindner schlägt Meisen beim Quer.Feld.Rhein in Düsseldorf"
Tom Lindner (Team Schamel p/b Kloster Kitchen) | Foto: Alex_Rebs

23.10.2021  |  (rsn) – Tom Lindner (Team Schamel p/b Kloster Kitchen) und Lisa Heckmann (Kurschat Consulting) sind die Gewinner des 3. Laufs der Cross-Bundesliga. Beim Wahoo Rival Cross auf der Galopprennbahn in Düsseldorf fuhren beide Sieger einen Start-Ziel-Sieg heraus.

Lindner hatte im Männerrennen bereits während der 1. Runde attackiert, auch um den Deutschen Meister Marcel Meisen zu überraschen. “Weil Marcel in der letzten Reihe startete dachte ich, direkt angreifen zu müssen. Das hieß eine Stunde Vollgas, aber der Plan ist gut aufgegangen“, erklärte der 20-Jährige. Meisen musste sich wegen fehlender Bundesliga-Punkte dagegen von ganz hinten nach vorn kämpfen und wurde am Ende Zweiter. Im 3. Umlauf konnte er zur Verfolgung Lindners blasen. “Ich bin relativ schnell nach ganz vorn gekommen. Ich habe es vielleicht ein wenig zu ruhig angehen lassen, dann war der Rückstand wohl schon zu groß. Auf dem Kurs kann man nur so schnell fahren wie man auf dem Kurs fahren kann mit den ganzen Kurven“, so der 32-Jährige über seine versuchte Aufholjagd.

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Mit Toby Barnes und Pascal Thömke, dem Führenden der Bundesliga-Gesamtwertung, konnten dem Deutschen Meister zwei Teamkollegen des Führenden folgen. Lars Hemmerling (Beacon) schloss als vierter Fahrer ebenfalls kurzzeitig auf. “Ich bin Marcel gefolgt und habe dann attackiert. Aber er hat mich wieder zurückgeholt“, beschrieb Barnes seine zwei Runden dauernde Attacke, nach der Meisen dann Ernst machte. Der Deutsche fuhr die Gruppe auseinander. Als Letzter musste Barnes die Segel streichen. “Am Ende ging mir der Sprit aus. Ich probierte ihm zu folgen, aber an den Balken war er zu schnell für mich“, gab der Brite zu.

Die Verfolgungsarbeit des Alpecin-Profis hatte derweil wenig Erfolg. Der Rückstand zum Zwickauer Lindner wurde nicht kleiner. “Es war ein schneller und harter Kurs. Drei oder vier Runden vor Schluss wurde es hart. Aber ich habe versucht meine Pace zu halten“, erzählte Lindner im Ziel-Interview. Mit seinem Sieg übernahm er nach dem Auftaktsieg und dem zweiten Rang im zweiten Rennen erneut die Gesamtführung der Bundesliga. “Das Klassement ist sicher ein Ziel, wir wollen uns als deutsches Team in Deutschland gut präsentieren. Aber auch international möchte ich gut angreifen“, verriet er zwei Wochen vor der Europameisterschaft in Wijster.

Heckmann im Frauenrennen souverän

Noch souveräner als Lindner zeigte sich Heckmann im Frauenrennen. Vom Start weg setzte sie sich vom Rest des Feldes ab. Sukzessive baute die 33-jährige ihren Vorsprung aus und gewann nach neun Runden mit rund einer Minute Vorsprung vor Cordula Neudörffer. Dritte wurde Larissa Luttuschka (Stevens).
Mit ihrem dritten Sieg im dritten Rennen verteidigte Heckmann ihre Führung in der Bundesliga erfolgreich.

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